Wie Hitler starb Stimmen aus dem Führerbunker
Angebliche Hitler-Leiche: Rotarmisten posieren nach der Eroberung Berlins mit einer angeblichen Hitler-Leiche...
Makaberer Scherz: ... tatsächlich handelt es sich bei dem Toten nicht um den "Führer", sondern um einen bei den Kämpfen um Berlin gefallenenen deutschen Soldaten, dessen Leiche Rotarmisten wie Adolf Hitler zurechtgemacht haben.
Hitler zeichnet Jugendliche aus: Eine der letzten Aufnahmen von Adolf Hitler vom 20. März 1945 zeigt ihn mit Hitler-Jungen, die zum Ende des Zweiten Weltkrieges in Volkssturmeinheiten Berlin gegen die Rote Armee verteidigen mussten. Der 56-Jährige erschoss sich am 30. April 1945, seine Frau Eva Braun hatte zuvor Gift genommen. Ihre Leichen wurden verbrannt.
Vergessene Tonbänder: Auf diesen Tonbändern nahmen die bundesdeutschen Ermittler 1956 die Aussagen von Hitlers Kammerdiener Heinz Linge und seinem Adjutanten Otto Günsche auf. Mehr als 50 Jahre lagen die Aufnahmen von Historikern unbeachtet im Archiv.
Hitlers Selbstmord: Zwei bayerische Justizbeamte stellen 1956 den Selbstmord Hitlers und Eva Brauns nach den Angaben der Zeugen Otto Günsche und Heinz Linge orgiginalgetreu nach. Schon Stalin hatte sämtliche Beteiligte, die sich in sowjetischer Gefangenschaft befanden, wieder nach Berlin bringen lassen, um die Stunden rund um Hitlers Tod am Schauplatz des Geschehens rekonstruieren zu lassen.
Hitlers Bett: Ein US-Soldat begutachtet im ehemaligen "Führerbunker" im eroberten Berlin ein Bett, in dem angeblich Diktator Adolf Hitler nächtigte. Rechts sind die Überreste eines Tresors zu sehen. In den Privaträumen des unterirdischen Bunkerkomplexes hatte Hitler am 30. April 1945 gemeinsam mit seiner frischangetrauten Frau Eva Braun Selbstmord begangen.
Kammerdiener Linge: Der SS-Obersturmbannführer Heinz Linge diente Hitler bis in die letzten Tage des Zweiten Weltkriegs als Kammerdiener im Berliner Führerbunker. Gemeinsam mit Hitlers Adjutant Otto Günsche und Martin Bormann, dem Leiter der NSDAP-Parteikanzlei, fand er am Nachmittag des 30. April 1945 die Leichen des Paares.
Signatur im Bundesarchiv: Bild 146-1982-044-11
Hitler-Adjutant Günsche: SS-Sturmbannführer Otto Günsche war der letzte persönliche Adjutant Adolf Hitlers. Nach Kriegsende galt Günsche als verschollen, kehrte dann aber 1955 aus sowjetischer Gefangenschaft nach Deutschland zurück und machte detaillierte Angaben zum Selbstmord Hitlers im Berliner Führerbunker am 30. April 1945. Die Aufnahme zeigt Günsche am 29. April 1956 nach seiner Abschiebung aus der DDR im Übergangslager Friedland. Günsche starb 2003 im nordrhein-westfälischen Lohmar.
Rotarmisten in der Reichskanzlei: Am 2. Mai 1945 enden die erbitterten Kämpfe um Berlin. Die Rote Armee hat gesiegt, der Diktator Adolf Hitler hat sich zwei Tage zuvor durch Selbstmord der Verantwortung entzogen. Nun begutachten zwei sowjetische Soldaten in der von Hitler errichteten neuen Reichskanzlei an der Vossstraße den gestürzten Adler mit dem Hakenkreuz, das Symbol der faschistischen Macht.
Signatur im Bundesarchiv: Bild 183-R77793
Hitler ist tot: Die "New York Post" meldet am 1. Mai 1945 wie viele andere Zeitungen in der ganzen Welt den Tod des Nazi-Diktators. Die genauen Umstände seines Selbstmords blieben lange umstritten und auch Verschwörungstheorien, nach denen der "Führer" gar nicht tot sei, blühten noch jahrzehntelang.