Wie ich den Tsunami überlebte - DER SPIEGEL
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Tsunami 2004 "Das darf nicht wahr sein!"

Miriam Beer hat erlebt, wie das Meer zur Sintflut wurde: Sie war am Strand, als die Tsunami-Welle 2004 auf Sri Lanka zudonnerte. Eine einzige Minute veränderte ihr Leben - und sie erfuhr, welche Schmerzen ein Mensch ertragen muss, den die ganze Gewalt der Natur trifft.
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Nach dem Sturm im Paradies: Der Tsunami hinterließ überall nur Tod und Zerstörung. Häuser, Pflanzen, Menschen - alles war von den Wassermassen mitgerissen worden.

Foto: Miriam Beer
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Vor der Welle: Das war das Restaurant meiner Freunde am Strand, in dem ich auch am Morgen des 26. Dezember 2004 frühstückte.

Foto: Miriam Beer
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Was die Welle stehen ließ: Nachdem der Tsunami das Land verwüstet hatte, war von den Häusern am Strand nicht mehr viel übrig. Es ist ein Wunder, dass ich hier überlebt habe.

Foto: Miriam Beer
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Nach der Welle: Hier stand das Restaurant meines Freundes. Von der Welle wurde ich in die Küche gespült und unter einem großen Kühlschrank begraben. Hinterher erinnerten nur noch die Wandkacheln daran, dass hier mal ein Restaurant stand.

Foto: Miriam Beer
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Blick auf die Lagune von Tangalle: Diese unglaublich idyllische Landschaft hatte ich mir ausgesucht, um eine Augenstation im Rahmen des Hilfsprojekts "Augenlicht für Ceylon" aufzubauen.

Foto: Miriam Beer
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Geschundene Lagune: Nachdem der Tsunami alles verwüstet hatte, war von der Idylle in der Lagune kaum etwas übrig.

Foto: Miriam Beer
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Tangalle als Idylle: Ein herrlicher Sandstrand und Palmen prägten das Land.

Foto: Miriam Beer
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Ödnis: Nur einige Palmen blieben nach der Katastrophe stehen, alles andere wurde von den Wassermassen mitgerissen.

Foto: Miriam Beer
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Mein Haus am Strand: In dieser Oase habe ich während meiner Aufenthalte auf Sri Lanka gelebt - dann kam die Flutwelle.

Foto: Miriam Beer
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Totale Zerstörung: Das ist alles, was die Wassermassen von meinem Haus in Tangalle übrig ließen.

Foto: Miriam Beer
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Verwüstung: Der vorher so beschauliche Ort Tangalle wurde völlig verwüstet.

Foto: Miriam Beer
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Nach der Welle: Hier sind einige Boote zu sehen, die vom Meer auf die Straße gespült wurden.

Foto: Miriam Beer
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In den Trümmern der eigenen Existenz: Zwei erschöpfte Männer in den Trümmern ihres Hauses - der Tsunami hat es komplett zerstört.

Foto: Miriam Beer
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Nach der Flut: Der Tsunami ließ keinen Stein auf dem anderen. Das war mal meine Augenstation.

Foto: Miriam Beer
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Hilfe für die Kinder: Kinder, die den Tsunami überlebt haben, bekommen gespendete Hilfsgüter.

Foto: Miriam Beer
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Mutter mit Kind: Sie haben Glück gehabt. Hier werden Kleiderspenden an Überlebende verteilt.

Foto: Miriam Beer
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Wasser für die Überlebenden: Nachdem die Wassermassen sich wieder zurückgezogen hatten, war alles verwüstet, viele Menschen waren tot oder verletzt. Hier wird dringend benötigtes Trinkwasser an die Überlebenden geliefert.

Foto: Miriam Beer
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Kleidung für das Camp: Viele Menschen waren mittellos. Zum Glück kamen bald gespendete Hilfsgüter aus aller Welt. Hier wird Kleidung an Kinder verteilt.

Foto: Miriam Beer
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Krankenhausapotheke: Medikamente aus Hilfslieferungen werden an die Tsunami-Überlebenden verteilt.

Foto: Miriam Beer
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Hilfe aus aller Welt: Auch dieses Boot wurde gespendet.

Foto: Miriam Beer
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Am Leben: Eine Familie mit ihren gespendeten Hilfsgütern. Durch den Tsunami haben sie alles verloren - aber sie haben alle überlebt.

Foto: Miriam Beer
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Ein neues Kleid: Oft mangelte es an den einfachen Dingen wie heiler Kleidung.

Foto: Miriam Beer
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Durchblick: Hier untersuche ich einen meiner kleinen Patienten. Im Hintergrund ist die unfertige Augenstation zu sehen.

Foto: Miriam Beer
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Behandlung: Jedes Jahr fahre ich für zwölf Wochen zurück nach Tangalle, um mich um meine Patienten zu kümmern.

Foto: Miriam Beer
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Wiederaufbau: Meine Augenstation wurde wieder neu gebaut.

Foto: Miriam Beer
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Ein Gebet im Chaos: Eine Familie betet am Grab eines ihrer Angehörigen, der bei dem Tsunami ums Leben kam.

Foto: Getty Images
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Die Hölle bleibt: Die Hand eines unidentifizierten Toten ragt aus dem Schutt heraus. Viele Opfer des Tsunamis konnten nicht identifiziert werden und mussten in Massengräbern beerdigt werden, um die Seuchengefahr einzudämmen.

Foto: Getty Images
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Neujahr in Trümmern: Ein überlebender Junge starrt bei einer Gedenkfeier für die Toten in eine Kerze. Zehntausende starben in den Wassermassen, als der Tsunami 2004 Sri Lanka, Indien und Thailand verwüstete.

Foto: Getty Images
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Helfende Hand: In einem Flüchtlingscamp wird Essen an die Überlebenden des Tsunamis verteilt. Es gab kaum jemanden, der keine Familienangehörigen oder Freunde verloren hatte. Unzählige Menschen waren zudem verletzt und obdachlos geworden.

Foto: Scott Barbour/ Getty Images
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?