Wiederkehr des "Mobs" Der Autonome, das unbekannte Wesen
Autonome im "Schwarzen Block": Der sogenannte Schwarze Block in einer Demonstration gegen den G8-Gipfel im Juni 2007 in Heiligendamm. Die Bezeichnung "Schwarzer Block" entstand in den siebziger Jahren während der Anti-Atomkraft-Bewegung und der Friedensbewegung. Dazu werden Mitglieder der linksautonomen Szene gerechnet, die häufig schwarz gekleidet und vermummt auftreten. Sie verstoßen damit gegen das während einer Versammlung geltende gesetzliche Vermummungsverbot, das der Polizei die Erkennung und Überwachung der Demonstranten erlauben soll. Der "Schwarze Block" ist keine einheitliche politische Organisation, sondern setzt sich aus verschiedenen Gruppen zusammen.
Ausschreitungen zum ersten Mai: Bilder wie die Medien sie lieben: Flammen, Kämpfe, zertrümmerte Autos, Schurken und Helden. Hier rücken Polizeikräfte mit Wasserwerfern in der Nacht zum ersten Mai 2002 im Berliner Stadteil Prenzlauer Berg gegen jugendliche Randalierer vor.
Nach dem Mob: Trümmer liegen auf einer Straße im pakistanischen Karachi, nachdem ein wütender Mob hier gegen die "Mohammed-Cartoons" protestiert hat. Das Phänomen des Mobs taucht weltweit auf.
Rostock-Lichtenhagen im August 1992: Rechtsradikale haben unter dem Applaus eines johlenden Mobs ein Asylbewerberheim angegriffen. Polizei und Feuerwehr werden durch die Menschenmenge an ihren Einsätzen gehindert.
AP