Wiederverwendbare Raumschiffe: Kompliziertes Konzept - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Wiederverwendbare Raumschiffe Kompliziertes Konzept

Russland will einen Nachfolger für seine in die Jahre gekommenen "Sojus"-Raumschiffe entwickeln. Der wiederverwendbare Transporter soll innerhalb der nächsten zehn Jahre fliegen - und Menschen auch zum Mond bringen, vielleicht sogar zum Mars.
1 / 13

Politisches Projekt: Russlands Premierminister Wladimir Putin, Roskosmos-Chef Anatolij Perminow und Chrunitschew-Direktor Wladimir Nesterow besichtigen am 19. März die Fertigung von Raumfahrtkomponenten. Nun will Russland ein neues, wiederverwendbares Transportsystem für Reisen ins All entwickeln, das die "Sojus"-Kapseln ablösen soll.

Foto: AP
2 / 13

Konzept für russischen Transporter (auf der Luftfahrtmesse in Moskau, August 2005): Der russische Raumfahrtkonzern Energija hatte bereits an einem Nachfolger für die "Sojus"-Kapseln gearbeitet und die Ideen dafür auch auf einigen Fachmessen präsentiert. Das Projekt namens "Kliper" wurde dann aber zurückgestellt.

Foto: AP
3 / 13

Sowjet-Shuttle "Buran" (1988): Mit der Raumfähre hatten sich Moskaus Konstrukteure vor 20 Jahren schon an einem wiederverwendbaren Transportsystem versucht - allerdings bis auf einen unbemannten Testflug ohne Erfolg.

Foto: DPA
4 / 13

Unbemannte "Buran" bei der Landung (1988): "Mit dem Testflug ihrer ersten wiederverwendbaren Raumfähre ist den sowjetischen Raketeningenieuren ein Meisterstück moderner Raumfahrttechnologie gelungen, wie es ihnen im Westen kaum jemand zugetraut hatte", kommentierte der SPIEGEL damals anerkennend.

Foto: Technik Museum Speyer
5 / 13

Konstruktionsplan der "Buran": Die Wirren nach dem Ende der Sowjetunion brachten dem vielversprechenden Projekt das Aus.

Foto: Technik Museum Speyer
6 / 13

"Buran" im Technik-Museum Speyer (Oktober 2008): Heute taugt das Sowjet-Shuttle nur noch als Anschauungsobjekt.

Foto: DPA
7 / 13

Space Shuttle "Discovery" (März 2009): Die erste wiederverwendbare Raumfähre der Amerikaner startete am 12. April 1981. Das Gesamtsystem mit der offiziellen Bezeichnung Space Transportation System (STS) besteht aus der Raumfähre, einem externem Tank und den beiden Booster-Raketen.

Foto: AFP
8 / 13

Shuttle "Endeavour" bei der Landung (August 2007): Die erhofften Kostenersparnisse konnte das wiederverwendbare System nicht erreichen.

Foto: REUTERS
9 / 13

Shuttle-Trümmer (über Texas, Februar 2003): Bislang sind die US-Raumfähren 125-mal geflogen. In zwei Fällen - "Challenger" (1986) und "Columbia" (2003) - kam es zu Totalverlusten.

Foto: AP/ Tyler Morning Telegraph/ Scott Lieberman
10 / 13

Europäisches Projekt "Hermes" (Illustration): Auch die Europäer hatten längere Zeit an einem eigenen Raumgleiter gearbeitet. An der Spitze einer "Ariane 5"-Rakete sollte "Hermes" ins All geschossen werden und dort 30 bis 90 Tage schweben. Doch schon 1992 wurde das Projekt gestrichen, weil es zu kompliziert und zu teuer war.

Foto: ESA
11 / 13

Japanischer Entwurf (Illustration): Auch in Japan dachten die Weltraum-Planer über einen eigenen Raumgleiter nach.

Foto: AP/ JAXA
12 / 13

Idee aus Japan (Illustration): Diese Zeichnung der japanischen Raumfahrtbehörde Jaxa zeigt ein Shuttle als Teil einer Mondexpedition.

Foto: AP/ JAXA
13 / 13

Japanisches Mars-Raumschiff (Illustration): Sogar um unseren nächsten Nachbarplaneten wollten die Japaner ein Raumschiff kreisen lassen.

Foto: AP/ JAXA
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?