Wien: Lebenswerteste Stadt der Welt - DER SPIEGEL
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Wien Lebenswerteste Stadt der Welt

Seit neun Jahren gilt Wien als die lebenswerteste Stadt der Welt. Warum? Und warum sind die Wiener dennoch so oft missmutig? Ein Gespräch mit Michael Häupl, der seit 24 Jahren die österreichische Hauptstadt regiert.
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Wiener Schätze: Der Stephansdom ist neben Schönbrunn und der Hofburg eine der Top-Attraktionen der österreichischen Hauptstadt. Vom 137 Meter hohen Südturm aus ist die ganze Stadt zu überblicken.

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Fiaker sind ein weiteres Wahrzeichen Wiens. Die Pferdekutscher müssen eine eigene Fahrprüfung ablegen und einiges über Sehenswürdigkeiten erzählen können.

Foto: Georg Hochmuth/ dpa
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Der Wurstelprater ist ein permanenter Vergnügungspark im Bezirk Leopoldstadt, eröffnet schon Anfang des 19. Jahrhunderts.

Foto: Georg Hochmuth/ picture alliance / dpa
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Der Graben ist eine der bekanntesten Einkaufsstraßen in der Altstadt, hier gibt es viele luxuriöse Geschäfte.

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Volksgarten: Wien ist die zweitgrößte deutschsprachige Stadt - und wächst.

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Opernhaus: Im vergangenen Jahr kamen sieben Millionen Touristen nach Wien, vor allem aus Deutschland, aber auch aus den USA.

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Schloss Schönbrunn: Im 17. Jahrhundert erbaut, war der barocke Palast bis Ende des ersten Weltkriegs die Sommerresidenz des österreichischen Kaiserhauses. Es ist das größte Schloss des Landes und Unesco-Welterbe.

Foto: HEINZ-PETER BADER/ REUTERS
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Wien bei Nacht: Zum neunten Mal wurde die Hauptstadt von der Beratungsgesellschaft Mercer zur lebenswertesten Stadt der Welt gekürt. Viele junge Leute kommen aus München nach Wien zum Feiern, sagt Bürgermeister Michael Häupl.

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Bobo steht für Bourgeois Bohémien. "Sie sind Teil unserer Stadt: jüngere, meist nicht schlecht verdienende Menschen mit bestimmten Lebensvorstellungen", sagt Häupl.

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U-Bahn-Station: "Grundprinzip unserer Wohnungspolitik war immer die Durchmischung. Wir haben nie soziale Gettos zugelassen", sagt Häupl, der im Mai abgelöst wird.

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?