Bessere Infrastruktur, kreative Ideen Wien will mehr Radfahrer
Radfahrer in Wien: "Wir wollen den Radanteil binnen fünf Jahren verdoppeln", sagt Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou.
Leihräder vorm Rathaus: Mehr als tausend Radexperten nehmen am Kongress Velo-City in Wien teil.
Infrastruktur: Über die ganze Stadt sind neue Abstellbügel verteilt, die gleich noch fürs Radfahren werben.
In der Innenstadt Wiens geht es eng zu. Wo es möglich ist, haben die Planer Einbahnstraßen für Radfahrer in beide Richtungen befahrbar gemacht.
Vorbilder: "Wir haben uns an München und Kopenhagen orientiert", berichtet Martin Blum, Wiens Fahrradbeauftragter.
Fetisch Fahrrad: Das Wiener Designmuseum MAK zeigt parallel zum Kongress Velo-City Rad-Ikonen aus der Sammlung des Architekten Michael Embacher.
Subventioniert von der Stadt: In dem Mietshaus Bike City unweit vom Praterstern parkt man sein Fahrrad direkt vor der Wohnungstür.
Weniger Lärm, weniger Feinstaub: Mehr Radfahrer sollen Wien lebenswerter machen.
Radwegestatistik am Karlsplatz: Seit wenigen Tagen arbeitet der Fahrradzähler. Er soll das Bewusstsein dafür schärfen, dass Radler keine kleine Minderheit mehr sind.
Kreuzung in Wien: Fünf Millionen Euro investiert Österreichs Hauptstadt pro Jahr in Radinfrastruktur.
Kutsche von vorn: In der Altstadt geht es gemütlich zu - ideal fürs Radfahren.
Kopfsache: "Man muss das Bewusstsein der Menschen erreichen", erklärt Vizebürgermeisterin Vassilakou.