Wikireader: Wiki in der Hose - DER SPIEGEL
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Wikireader Wiki in der Hose

Der keimende E-Book-Markt bringt die ersten Exoten hervor: In den USA hat die Firma Openmoko mit dem Verkauf des Wikireaders begonnen, eines Mini-E-Book-Readers, der nichts als Wikipedia-Artikel enthält - und zwar drei Millionen davon. Nie war das Pfuschen in Klassenarbeiten einfacher.
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Kleiner Ansatz: Der Wikireader ist ein abgespecktes elektronisches Lesegerät, dass genau einen Zweck erfüllen soll - Wikipedia offline transportabel zu machen. Für 99 Dollar bekommt man einen Winzling mit 3,7-Zoll-Bildschirmchen und 4 GB Speicherkarte.

Foto: Openmoko
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Zwei AAA-Batterien sollen das Gerät rund 1300 Stunden betriebsbereit halten. Ein Energiefresser ist der Reader nicht: Er verzichtet auf jede Hintergrundbeleuchtung. Das Display bietet eine Auflösung von 240 mal 200 Pixeln, entspricht also eher dem, was man von Smartphones kennt als von E-Book-Readern.

Foto: Openmoko
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Aber es ist ja auch eine kleine Lösung, die unter anderem auch kleine Nutzer ansprechen soll: Hersteller Openmoko sieht darin nicht zuletzt ein Lerngerät - ein universelles Nachschlagewerk. Folgerichtig ist die einzige eingebaute Finesse eine Filtersoftware, die verhindern soll, dass Kinder Inhalte für Erwachsene zu sehen bekommen.

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Virtuelle Tastatur: Die eigentliche Suche auf dem Gerät läuft per Texteingabe mit Stift oder (sehr kleinem) Finger. So etwas sieht in Demonstrationen immer leichter aus, als es in der Praxis ist. Einen Zurück-Knopf sucht man übrigens vergeblich.

Foto: Openmoko
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?