"Zoopolis"-Autor Will Kymlicka Staatsbürger mit Pelz, Fell und Flügeln
Wanderratte beim Sprung: Ratten haben ein Recht auf Leben, behauptet der kanadische Philosoph Will Kymlicka in seinen Buch "Zoopolis".
Stadttauben in München: "Wir müssen lernen, gewaltfrei mit Tieren zu leben, auch wenn wir nicht von ihnen profitieren", meint Kymlicka.
Afrikanische Wildkatze: "Dass Wildtiere nicht Bürger unserer Gemeinschaft sind, bedeutet nicht, dass sie sich außerhalb der Grenzen der Gerechtigkeit befinden", so Kymlicka.
Blindenhund in Berlin: "Natürlich müssen ab einem bestimmten Punkt Beweise her, dass der Hund Lust hat."
Geflügelzüchter mit Hahn: "Die politische Philosophie hat Politik traditionell über Sprache definiert. Das ist zu eng."
Wölfe im Wildpark: "Menschen sind nicht verpflichtet, in jede Räuber-Beute-Beziehung einzugreifen."
Katze und Schnauzer: "Haustiere gewöhnen wir daran, höflich zu sein", so Kymlicka. Für ihn ein Beleg dafür, dass Tiere sehr wohl verantwortungsbewusst handeln.
Sphinx-Katze: "Was Individuen für Rechte qualifiziert, ist, dass sie die Welt subjektiv erfahren."
Esel im Tierpark: "Eine Zoopolis kann nur funktionieren, wenn alle Gesetzgeber den Schutz von Tieren ernst nehmen."
Ein gähnendes Mini-Pferd, das als Blindenführer eingesetzt wird: "Tiere und Albert Einstein sind gleichermaßen normal."