Neuer Bond von William Boyd Der Salat, den er liebte
Buchvorstellung in London: Der britische Schriftsteller William Boyd hat einen neuen, von den Erben Ian Flemings mit dem Gütesiegel "offiziell" versehenen James-Bond-Roman geschrieben.
Schriftsteller William Boyd: "Solo", so der Titel des neuen Bond-Romans, spielt im Jahr 1969. Sein Chef M schickt den Agenten nach Zanzarim, einen westafrikanischen Staat.
Biafra-Krieg Ende der sechziger Jahre: Zanzarim, der Hauptschauplatz von "Solo", hat gewisse Ähnlichkeiten mit dem afrikanischen Kleinstaat, der sich vom nigerianischen Staatsgebiet losgesagt hatte.
Bond-Darsteller George Lazenby: "Solo" spielt 1969, dem Jahr, in dem "Im Geheimdienst ihrer Majestät" ins Kino kam, der einzige Film, in dem der Geheimagent heiratete.
Auch in "Solo" ist der Agent für seine Verhältnisse ungewöhnlich gefühlvoll - anders als der raubeinige Agent, wie Sean Connery (hier in "Goldfinger") ihn spielte.
Roger Moore (hier in "Der Spion, der mich liebte"): Agent 007 als unnahbarer Ironiker.
Pierce Brosnan (in "Stirb an einem anderen Tag"): James Bond zur Varieténummer aufgeblasen.
Der derzeitige Bond-Darsteller Daniel Craig: Anders als in "Skyfall" ist 007 in "Solo" auf Normalnull geschrumpft.