Wimbledon 2013: Mit aller Wucht - DER SPIEGEL
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Wimbledon 2013 Mit aller Wucht

Großes Tennis von Sabine Lisicki: Im Wimbledon-Halbfinale rang die Deutsche die Weltranglisten-Vierte Agnieszka Radwanska nieder und steht nun im Finale von London. Sie profitierte dabei vor allem von ihrer Schlaghärte und ihrem Willen - trotz vieler Fehler im zweiten Satz.
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Finale! Sabine Lisicki steht beim Tennisturnier in Wimbledon im Endspiel. Im Halbfinale gegen die Polin Agnieszka Radwanska siegte die Deutsche in einem nervenaufreibenden Drei-Satz-Match.

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Radwanska agierte vor allem im ersten Durchgang zu zögerlich.

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Lisicki profitierte von ihrem starken Aufschlag und der Mehrzahl der gewonnenen Schläge.

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Im zweiten Satz jedoch drehte Radwanska auf. Weniger Fehler, mehr Ruhe in den entscheidenden Situationen: Das reichte zum Ausgleich.

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Auf der Tribüne des Lisicki-Anhanges verdüsterten sich die Mienen.

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Zu Beginn des dritten Satzes lag Lisicki 0:3 zurück. Es schien die Vorentscheidung zu sein. Dann jedoch drehte die Weltranglisten-24. noch einmal auf, ihr gelang der Ausgleich.

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Wie stark Radwanska ist, zeigte die Weltranglistenvierte in der Folge. Beim Stand von 4:5 nahm sie Lisicki den Aufschlag ab.

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Anschließend ging es hin und her - ehe Lisicki beim Stand von 7:7 das Break zum 8:7 gelang. Ihr letztes Aufschlagspiel brachte sie sicher durch - und nutzte ihren ersten Matchball zum umjubelten Finaleinzug. Dort trifft sie nun auf Marion Bartoli (Frankreich).

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