Wimbledon-Halbfinale Federer furios, Djokovic fehlerhaft
Der Schlüssel zum Erfolg: Roger Federer war im Halbfinale von Wimbledon bei eigenem Aufschlag ganz stark.
Sein Gegner Novak Djokovic hatte so große Mühe, es überhaupt zu echten Ballwechseln kommen zu lassen.
Federer zeigte sich nahezu fehlerfrei, holte sich den ersten Satz mit 6:3.
Sichtbar genervt darüber reagierte Titelverteidiger Djokovic.
Der kam nur im zweiten Satz zu seinem Spiel. Federer ließ ein Break zu und musste den Durchgang abgeben.
Ansonsten unterliefen Djokovic zu viele Fehler. Immer wieder wollte die Nummer eins der Welt den schnellen Punkt, platzierte die Bälle aber zu ungenau.
Der Serbe muss nun sogar fürchten, Platz eins in der Weltrangliste zu verlieren.
Sollte Federer das Endspiel von Wimbledon gewinnen, wäre er die neue, alte Nummer eins.
Für den 30-Jährigen wäre es die Krönung einer bisher ganz starken Saison.