Wimbledon-Halbfinale Tsonga verzweifelt am "Djoker"
Eine seiner großen Stärken ist der Aufschlag: Beim Viertelfinal-Marathon gegen Roger Federer (3:2) musste Jo-Wilfried Tsonga nicht einmal seinen Service abgeben. Auch im Halbfinale gegen Novak Djokovic kam der Franzose gut ins Spiel, lag im ersten Satz lange mit einem Break vorne. Seinem Gegner...
...Djokovic hingegen fehlten gegen das variable Spiel Tsongas wenig Mittel und er drohte, Satz eins zu verlieren. In einem hochklassigen Match...
...lieferten sich Djokovic und Tsonga etliche lange Ballwechsel - hier hechtete der Franzose nach dem Ball und machte anschließend mit einem Überkopf-Rückhandschlag den Punkt. Gegen Ende des Satzes...
...zeigte jedoch auch Djokovic Präsenz: Der Serbe kam per Re-Break zurück und entschied den ersten Satz im Tiebreak (7:4) für sich. Im zweiten Durchgang...
...setzte Djokovic - hier beim Aufschlag - seine Leistungssteigerung durch. Er hatte sich offenbar auf Tsongas Aufschlag eingestellt und...
...hatte auch in längeren Ballwechseln meist das bessere Ende für sich. Sein Gegenüber...
...Tsonga, der streckenweise resigniert wirkte, leistete sich immer mehr Fehler und schaffte es nur noch selten, Djokovic unter Druck zu setzen. Zwar konnte der 26-Jährige im dritten Satz noch einmal verkürzen,...
...im vierten Satz zog Djokovic aber gleich zu Beginn davon und feierte den Finaleinzug.