Wimbledon-Finale 2008 Spiel, Satz, sensationell
Das Wimbledon-Finale zwischen Roger Federer und Rafael Nadal vor genau zehn Jahren gehört zu den größten Tennisduellen. Es war der Beginn einer neuen Zeitrechnung, die die beiden Superstars noch heute prägen.
Nadal mit dem Pokal: Am Ende des Duells im Jahr 2008 hielt der Spanier zum ersten Mal die Trophäe von London in den Händen.
Es war ein packendes Spiel, das durch eine Regenpause über sieben Stunde dauerte. Oft entschieden nur Zentimeter über den Ausgang eines Ballwechsels.
Nadal setzte Federer mit seiner mächtigen Vorhand unter Dauerdruck.
Federer brillierte mit seiner feinen Technik. Doch beim Stand von 7:7 im fünften Satz verlor Federer sein Service.
Nach einer Spielzeit von vier Stunden und 48 Minuten war die jahrelange Dominanz des damals 26-jährigen Federer gebrochen. Nadal besiegte Federer, der damit seinen sechsten Wimbledon-Titel in Serie verpasste.
Nadal am Höhepunkt seiner Karriere - und dort befindet sich der inzwischen 32-Jährige auch noch heute. Nach dem Erfolg im Jahr 2008 folgte 2010 ein zweiter Wimbledon-Sieg. Nadal hat bisher 17 Grand-Slam-Titel in seiner Karriere gewinnen können.
Zwischen Federer (rechts) und Nadal entstand in den Jahren nach dem legendären Finale eine Rivalität, stets geprägt von Fairness.
Ein Match für die Ewigkeit - und am Ende hieß der Sieger Nadal. Boris Becker sagte damals über das Duell: "Es war das beste Wimbledon-Finale aller Zeiten." Viele würden auch noch heute, zehn Jahre später, dieses Urteil fällen.