Winfried Kretschmann: Jetzt wird grün-rot regiert - DER SPIEGEL
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Winfried Kretschmann Jetzt wird grün-rot regiert

Grüne und Sozialdemokraten hatten mächtig gezittert - aber dann bekam Winfried Kretschmann sogar Stimmen von der Opposition dazu. Die Grünen feiern, denn nun stellen sie zum ersten Mal einen Regierungschef. Doch mit Kretschmanns Wahl könnte ihr Höhenflug auch schon zu Ende gehen.
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Der erste grüne Ministerpräsident: Winfried Kretschmann wurde im Mai 2011 gleich im ersten Wahlgang zum Regierungschef in Baden-Württemberg gewählt - und bekam sogar zwei Stimmen aus der Opposition dazu. Seine Frau Gerlinde gratuliert nach der Vereidigung.

Foto: dapd
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Der Anfang: Winfried Kretschmann - hier 1983 bei einer Gremiensitzung mit seinem Parteifreund Wolf-Dieter Hasenclever - gehörte zur ersten Grünen-Fraktion, die 1980 in den Landtag von Baden-Württemberg gewählt wurde.

Foto: DB Obertreis/ picture-alliance/ dpa
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Neuer Look: Kretschmann, hier 1999 bei einem Pressegespräch mit seiner Fraktionskollegin Renate Rastätter, etablierte den klassischen Igel-Schnitt im Stuttgarter Landtag.

Foto: Norbert_Försterling/ picture-alliance / dpa
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Aufstieg: Im Mai 2002 übernahm Kretschmann von Dieter Salomon den Vorsitz der Grünen-Landtagsfraktion.

Foto: Mathias_Ernert/ picture-alliance / dpa/dpaweb
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Alte Freunde: Kretschmann arbeitete für Joschka Fischer (hier das Foto einer Jubiläumsveranstaltung im Stuttgarter Landtag 2005) zwei Jahre als Ministerialrat, als dieser 1986 Umweltminister in Hessen wurde.

Foto: A2411 Norbert Försterling/ dpa/dpaweb
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Guter Draht: Zu Ex-Ministerpräsident Günther Oettinger pflegte Kretschmann ein vertrauensvolles Verhältnis - die Anbahnung einer gemeinsamen Koalition scheiterte 2006 unter anderem am Widerstand des damaligen CDU-Fraktionschefs Stefan Mappus.

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Der Vorgänger: CDU-Mann Mappus - hier noch als Fraktionschef bei einer Plenardebatte mit Ministerpräsident Oettinger im Juli 2009 - konnte die schwarz-gelbe Mehrheit bei der Landtagswahl am 27. März nicht verteidigen. Er geht als Ministerpräsident mit der kürzesten Amtszeit in die Geschichte Baden-Württembergs ein.

Foto: Bernd Weißbrod/ picture-alliance/ dpa
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Die Herausforderer: Kretschmann trat schon als Grünen-Spitzenkandidat im Wahlkampf einige Male gemeinsam mit seinem SPD-Mitbewerber Nils Schmid auf, wie hier bei einer Veranstaltung in einem Solarpark in Waghäusel...

Foto: Uli Deck/ dpa
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...oder im Rahmen der Anti-Atom-Menschenkette im März.

Foto: dapd
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Der Spitzenkandidat: Nominell gingen die baden-württembergischen Grünen mit einem Vierer-Team in den Wahlkampf - doch Kretschmann entpuppte sich schnell als der eigentliche Frontrunner

Foto: Tilo Berner/ picture alliance / dpa
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Der Triumph: Schon am Wahlabend musste Mappus seine Niederlage eingestehen, ...

Foto: Marc Müller/ dpa
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...während sich Kretschmann von seinen Fans als künftiger Ministerpräsident feiern lassen durfte.

Foto: dapd
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Das erste Paar im Ländle: Der neue Ministerpräsident und seine Ehefrau Gerlinde (hier beim diesjährigen Narrensprung in Rottweil), eine Lehrerin, sind seit 1975 verheiratet. Sie haben drei Kinder.

Foto: Marijan Murat/ picture alliance / dpa
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Stolz: Am Montag nach der Wahl posierte Kretschmann mit den Parteichefs Claudia Roth und Cem Özdemir sowie der rheinland-pfälzischen Spitzenkandidaten Eveline Lemke in Berlin.

Foto: Sean Gallup/ Getty Images
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Partner: Nach vier Wochen Beratung präsentierten Kretschmann und sein künftiger Stellvertreter Schmid am 27. April den ersten grün-roten Koalitionsvertrag der Republik.

Foto: Marijan Murat/ dpa
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Das Kabinett: Kretschmann und Schmid führen eine Regierung von acht grünen und sieben sozialdemokratischen Mitgliedern.

Foto: dapd
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Vorfreude: Kretschmann und Schmid stoßen gemeinsam mit den Grünen-Landeschefs Chris Kühn und Silke Krebs sowie SPD-Fraktionschef Claus Schmiedel auf die künftige Regierung an - gerade hatten sie im Alten Landtag den Koalitionsvertrag unterzeichnet.

Foto: Bernd Weißbrod/ dpa
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