Winter mit Tief "Daisy": Eisbäder und Eisbahnen - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Winter mit Tief "Daisy" Eisbäder und Eisbahnen

Schneeverwehungen, glatte Straßen und eisige Kälte - das sind die negativen Seiten von Tief "Daisy". Doch zahlreiche Menschen nutzen auch die Vorzüge eines ordentlichen Winterwochenendes - wie beim Eisbaden oder bei einer Schneeballschlacht.
1 / 18

In der Nacht auf Sonntag hat "Daisy" erneut mit starken Schneefällen und orkanartigen Böen gewütet. Hier ist ein Räumfahrzeug in Niedersachsen im Einsatz.

Foto: Philipp Schulze/ dpa
2 / 18

Knapp 400 Lastwagen- und Autofahrer verbrachten eine eisige Nacht auf der Autobahn 5 an der deutsch-französischen Grenze. Das Tief "Daisy" hatte sie zu dem ungeplanten Stopp gezwungen: Nach starken Schneefällen in Frankreich habe die elsässische Präfektur die Autobahn 35 für den Lkw-Verkehr gesperrt, teilte ein Sprecher der Polizei in Freiburg mit ...

Foto: Patrick Seeger/ dpa
3 / 18

... Auf deutscher Seite waren Rettungskräfte im Einsatz und versorgten die Lasterfahrer mit heißen Getränken und Decken. Am Samstag gaben die französischen Behörden die Autobahn wieder frei.

Foto: Patrick Seeger/ dpa
4 / 18

Schneeverwehungen in Ilmenau und Neustadt am Rennsteig im Thüringer Wald. Jörg Kachelmann, der stets vor Aufgeregtheit gewarnt hatte, nannte die Wetterlage vergleichsweise harmlos. "Das ist nichts im Vergleich zu '62/'63 oder '78/'79", ordnete er ein.

Foto: Michael Reichel/ dpa
5 / 18

Blick durch eine Klüse des Schleppers "Heinrich Hübbe", der durch den Hafen in Hamburg fährt, um das Zusammenfrieren der Eisschollen zu verhindern. Mehrere Schlepper halten das Hafengebiet eisfrei.

Foto: Ulrich Perrey/ dpa
6 / 18

Räumfahrzeuge auf dem Flughafen in Berlin-Tegel: Hier kam es zu kleineren Störungen, überall wurden immer wieder Start- und Landebahnen vom Schnee geräumt und die Maschinen enteist.

Foto: DDP
7 / 18

Schneepflüge räumen auf der A 12 in Brandenburg die Fahrbahn.

Foto: Patrick Pleul/ dpa
8 / 18

Schneeräumung in Oberhof: Starker Wind und Schneeverwehungen stellten die Autofahrer etwa in Nord- und Ostthüringen immer wieder vor große Probleme. Zahlreiche Straßen mussten gesperrt werden.

Foto: CHRISTIAN CHARISIUS/ REUTERS
9 / 18

Doch nicht alle hatten Spaß am Schnee: Klaus Sommerfeld musste vor seinem Haus in Neustadt am Rennsteig im Thüringer Wald schippen.

Foto: Michael Reichel/ dpa
10 / 18

Enteisung auf dem Flughafen in Frankfurt am Main: Hier fielen bis zum Samstagmittag 216 Flüge aus, darunter 109 Landungen und 107 Starts. Die Fluggäste hielten sich aber weitgehend an die Empfehlung, sich rechtzeitig zu informieren, so dass sich der Andrang der Wartenden in Grenzen hielt.

Foto: Michael Probst/ AP
11 / 18

Bibbern auf der Autobahn 5 bei Neuenburg: Die elsässische Präfektur hat die Autobahnen gesperrt, so dass sich auf deutscher Seite zwischen 300 und 400 Lastwagen und Autos stauten.

Foto: Patrick Seeger/ dpa
12 / 18

In Baden-Württemberg wurden bis zum Samstagmorgen mehr als 300 Verkehrsunfälle mit vier Schwer- und 37 Leichtverletzten registriert.

Foto: Patrick Seeger/ dpa
13 / 18

Mitglieder verschiedener Winterbadevereine gingen am Samstag im Orankesee in Berlin beim traditionellen Winterbaden und Eisfasching ins Wasser. Trotz Schneefalls waren auch Hunderte Besucher gekommen.

Foto: DDP
14 / 18

Mitglieder von rund einem Dutzend deutscher Vereine und einer dänischen Gruppe waren in Berlin und ließen sich auch vom Schneetreiben nicht beim Eisbaden stören - kalt und nass war es so oder so.

Foto: Sean Gallup/ Getty Images
15 / 18

"Neptun" lässt sich doch von "Daisy" nicht den Spaß am Wasser nehmen. Unerschrocken zeigte sich dieser Teilnehmer in Berlin. Bei Temperaturen um drei Grad minus hielten sich die meisten Badegäste jedoch nur kurz im Wasser auf.

Foto: Sean Gallup/ Getty Images
16 / 18

Dieser Frau schützte sich zumindest an Land gegen die Kälte - mit einem dicken Bademantel und einer ausgefallenen Mütze.

Foto: DDP
17 / 18

In Langenargen am Bodensee kamen Winterfans unterdessen zum Schneeballschlacht-Weltcup zusammen. 32 Dreierteams traten im K.o.-Verfahren gegeneinander an und versuchten möglichst viele Treffer zu landen. Die Siegermannschaft erhält die Berechtigung zur Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Winterberg im März.

Foto: Karl-Josef Hildenbrand/ dpa
18 / 18

Auch in Frankreich war es am Samstag weiter winterlich. Diese Jugendlichen in Avignon nutzten Eis und Schnee für eine Rutschpartie. Im Süden Frankreichs waren am Samstag noch immer 15.000 Haushalte ohne Strom, Schnee störte auch dort Schienen- und Flugverkehr.

Foto: AP
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?