Winterfolgen: Ganz Deutschland ein Schlagloch? - DER SPIEGEL
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Winterfolgen Ganz Deutschland ein Schlagloch?

Der Frost hat auf deutschen Straßen starke Schäden angerichtet, Städte und Gemeinden rechnen mit horrenden Reparaturkosten - und das Winterwetter in Europa hält an: Bei Wien gab es einen tödlichen Busunfall, in England blieb erneut der Eurostar stecken.
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Tiefes Schlaglochnahe dem Brandenburger Tor: Angesichts der drohenden Milliarden-Kosten für die Reparatur der Winterschäden an Straßen und Gehwegen hat der Automobilclub ACE Hilfe des Bundes für die Kommunen gefordert. "Bevor die Mittel aus dem Konjunkturprogramm II verfallen, sollte das Geld für die Instandsetzung von Straßen verwendet werden", sagte ACE-Sprecher Rainer Hillgärtner. Städte und Gemeinden befänden sich in einer so großen Finanznot, dass sie die Mittel zur Beseitigung von Schlaglöchern und anderer Straßenschäden nicht alleine aufbringen könnten.

Foto: Rainer Jensen/ dpa
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Auch in Leipzig haben Auto- und Radfahrer mit Schlaglöchern zu kämpfen. 30 bis 40 Prozent aller Strassen in Deutschland sind nach Einschätzung des TÜV Süd stark geschädigt.

Foto: ddp
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In Wismar warnt ein Verkehrsschild vor Straßenschäden

Foto: Bernd Wüstneck/ dpa
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Die Edmund-Siemers-Allee in Hamburg: Autofahrer umqueren die tiefen Löcher im Asphalt.

Foto: ddp
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Arbeiter des Strassendienstes befestigen in Potsdam bei dichtem Schneetreiben ein Hinweisschild.

Foto: ddp
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Schlagloch in Dresden: Der Städte- und Gemeindebund rechnet mit drei- bis viermal so hohen Kosten für die Reparatur der wintergeschädigten Straßen wie in früheren Jahren. "Die Sanierung der Straßen wird nach dem Winter Milliarden kosten", heißt es in einer vorläufigen Bilanz. So liege zum Beispiel allein in Berlin der allernötigste Bedarf bei 100 Millionen Euro für die komplette Sanierung des 5343 Kilometer langen Straßennetzes.

Foto: ddp
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Schäden im Asphalt in Nortorf im Kreis Rendsburg-Eckernförde setzen den Autofahrern zu.

Foto: Carsten Rehder/ dpa
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