Winterlicher Herbst im November 2016 - DER SPIEGEL
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November 2016 Der Herbst, der Winter wurde

Klimawandel, Erderwärmung? Spürt man derzeit nicht, wenn man vor die Türe geht: Der Herbst 2016 fühlt sich winterlich an, hier und da hat sogar schon die Skisaison begonnen. Ist das noch normal?
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Symbolträchtiges Bild: Im bayerischen Kaufbeuren ist über Nacht ein Blatt Herbstlaub im Eis auf einem Glasdach festgefroren.

Foto: Karl-Josef Hildenbrand/ dpa
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Unnormal ist dieser Herbst, der sich wie ein Winter gibt, statistisch gesehen nicht: Im November ist auch ein verschneiter Herbstwald immer möglich. Im norddeutschen Flachland wie hier bei Steinfeld, Niedersachsen, beginnt die Winter-Witterung aber selten so früh.

Foto: Carmen Jaspersen/ dpa
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Standard: Weiße Berge, herbstbunter Wald - im Alpenvorland wie hier bei Buching, Bayern, erwartet man das kaum anders.

Foto: Karl-Josef Hildenbrand/ dpa
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Nebel über vereistem Steg am Großen Plöner See, Schleswig-Holstein: Ein bisschen früher als sonst.

Foto: Carsten Rehder/ dpa
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Wasserkuppe, Hessen: Besonders in den Mittelgebirgen sieht es wegen des frühen Abfalls der Schneegrenze schon sehr winterlich aus. Das aber ist - auch das ist normal - nicht von Dauer: Die Schneegrenze steigt in den nächsten Tagen wieder von 400 auf 800 Meter.

Foto: Rhön Tourismus/ dpa
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Verlängerte Schaufelsaison: Am Feldberg im Schwarzwald wird das wohl am "Frühwinter" wenig ändern - er liegt hoch genug, seine Schneedecke zu halten.

Foto: Patrick Seeger/ dpa
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Die Betreiber der Skigebiete freut das. In den letzten Jahren war das Geschäft sehr durchwachsen, die Saison verkürzt - und in einigen Regionen fiel sie ganz aus. Das könnte 2016 anders aussehen.

Foto: Patrick Seeger/ dpa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?