Winternotprogramme gegen Übernachten in der Kälte - DER SPIEGEL
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Überleben in der Kälte Draußen bei eisigen Temperaturen

Besonders der Winter ist hart für Menschen, die keinen festen Wohnsitz haben. Viele Städte bieten spezielle Schlafstellen an. Die Zahl der Toten ist in Deutschland zurückgegangen.
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Alltag im Bus: Ein Pole kommt in die mobile Praxis. Er ist erkältet und fragt nach Nasenspray und Kopfschmerztabletten.

Foto: Nicola Kuhrt
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12 Uhr, der medizinische Bus der Caritas hält vor dem Hauptbahnhof. Die alte Frau sortiert ihre unzähligen Taschen und Tüten. Sie will scheinbar vor dem Westflügel des Bahnhofs campieren, direkt neben den Briefkästen. "Sie hat einen Container, um den Winter zu überstehen, geht aber nicht hin", sagt Arzt Stanislaw Nawka.

Foto: Nicola Kuhrt
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"Wenn Sie hierbleiben, werden Sie erfrieren", erkärt Nawka der Frau, auch die Mitarbeiterin der Bahnhofsmission redet auf sie ein. Aber die Frau will nicht. Und zwingen kann Nawka sie nicht.

Foto: Nicola Kuhrt
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Gang in die Kälte: Das Hamburger Winternotprogramm bietet Wohnungslosen 160 zusätzliche Übernachtungsplätze an, die Kirchengemeinden stellen 92 Extrabetten. In der Anlaufstelle für osteuropäische Obdachlose wurden neue Mitarbeiter eingestellt, um alle osteuropäischen EU-Bürger, die kein Dach über dem Kopf haben, in ihren jeweiligen Muttersprachen beraten und unterstützen zu können.

Foto: Nicola Kuhrt
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?