Wirbelschleppen: DLR testet Warnsystem - DER SPIEGEL
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Wirbelschleppen Tückische Turbulenzen

Flugzeuge ziehen gefährliche, oft kilometerlange Luftwirbel hinter sich her - und müssen deswegen große Sicherheitsabstände einhalten. Mit einem neuen Warnsystem wollen deutsche Forscher den Luftraum besser ausnutzen. Erste Flugtests laufen gerade.
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Wirbelschleppensimulation an einem A340 im Endanflug (Simulation): Die Turbulenzen entstehen hinter jedem Flieger durch die an Tragflächen entlangströmende Luft. Je größer und schwerer die Maschine, desto kraftvoller werden die Wirbelschleppen. Deswegen legen Lotsen, abhängig vom Flugzeugtyp, kilometerlange Sicherheitsabstände zwischen den Jets fest - weil die rotierenden Wirbel sonst zur Gefahr für nachfolgende Jets werden könnten.

Foto: DLR
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Trümmer einer in New York abgestürzten American-Airlines-Maschine (am 12. November 2001): Was wie ein Anschlag aussah, entpuppte sich als Unglück. Der Airbus war von den Wirbelschleppen eines vorher gestarteten Jumbos erfasst worden. Der Co-Pilot versuchte, die Turbulenzen auszugleichen - und reagierte dabei falsch. Dabei wurde das Flugzeug so starken Kräften ausgesetzt, dass es in der Luft zerbrach.

Foto: Justin Sullivan/ Getty Images
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Wirbelschleppen mit Rauch sichtbar gemacht (bei einem Test im April 2013 in Oberpfaffenhofen): Die DLR-Forscher probieren jetzt eine Technik aus, die Flugzeugcrews auf die tückischen Luftbewegungen hinweisen soll. Grundlage des Systems sind die Flugdaten der vorausfliegenden Maschinen, dazu kommen aktuelle Wetterinfos.

Foto: DLR
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Großversuch mit Airbus A320 (li.) und Dassault Falcon 20E (re.): Zwei Forschungsflugzeuge des DLR testen den Wirbelwarner seit Donnerstag in der Praxis. Dazu heben die Jets vom Flughafen Braunschweig ab und fliegen...

Foto: Christoph Seidler
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...in einen für die Versuche gesperrten Bereich über Mecklenburg-Vorpommern. In einer Art Kleeblattmuster jagen beide Maschinen gut zwei Stunden immer wieder über das Areal rund um Neubrandenburg.

Foto: flightradar24
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Im Cockpit des DLR-Airbus: Maximal drei Sekunden bleiben die Piloten in der Wirbelschleppe, um Probleme mit den Triebwerken zu vermeiden.

Foto: SPIEGEL ONLINE
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Versuchsgerät: Die Dassault Falcon 20E fliegt beim Test vornweg. Sie sammelt normalerweise Luftproben für die Atmosphärenforschung. Doch diesmal ist sie dafür da, die Luft absichtlich zu verwirbeln. Der kleinen Maschine dicht auf der Spur...

Foto: Christoph Seidler
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...ist der Airbus A320, das größte Forschungsflugzeug des DLR. Es hat die Technik des Wirbelschleppenwarners an Bord. Dafür sind im Inneren mehrere Sitzreihen ausgebaut worden.

Foto: SPIEGEL ONLINE
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