Hurrikan "Sandy" Verheerende Sturmschäden
Ein Mann fotografiert mit seinem iPad mitten in Manhattan einen einstigen Parkplatz. Nun steht hier das Wasser und die Autos sind übereinander gestapelt. Am Dienstagmorgen sei bereits mit den Aufräumarbeiten begonnen worden, sagte New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg. Viele Brücken und Straßen seien bereits geräumt.
Wasser wurde aus Tiefgaragen in Manhattan gepumpt. Die U-Bahnen können wegen der überschwemmten Tunnel weiter nicht fahren. Die Betreibergesellschaft der U-Bahn spricht vom schwersten Notstand in ihrer über hundertjährigen Geschichte. Züge seien nicht beschädigt worden, da sie rechtzeitig aus den Tunneln gefahren worden seien.
Besonders schwer wurde das Viertel Breezy Point im New Yorker Bezirk Queens getroffen. Ein Feuer zerstörte Dutzende Häuser.
In Breezy Point betrachteten Betroffene von einem Polizeiwagen aus den von Flut und Wind verursachten Schaden.
Der Sturm war am Montagabend (Ortszeit) auf Land getroffen. Die Auswirkungen sind etwa in Harved Cedars in New Jersey zu besichtigen: Große Teile des Ortes sind überflutet.
Ebenfalls schwer getroffen wurde der Bundesstaat New Jersey. Diesem Einwohner des Ortes Brick ist die Verzweiflung angesichts der von "Sandy" verursachten Störung anzusehen.
An der Küste von Stapleton in New York ist ein Tanker auf Grund gelaufen.
Ein anderes Schiff hat es in Ossining, New York, auf die Gleise gedrückt.
Anwohner von Milford, Connecticut, betrachten die Spur der Verwüstung.
Auch in North Carolina ist die Kraft von "Sandy" zu sehen.
Mit Plastiktüten als provisorische Gummistiefel läuft ein Bewohner von Little Ferry in New Jersey eine überflutete Straße entlang.
Im Bundesstaat West Virginia hat "Sandy" für große Schneemengen gesorgt. Auf einem Highway bei Belington bleibt ein Rettungswagen stecken. Der Nationale Wetterdienst geht davon aus, dass weiterer Schnee fallen könnte.
Präsident Barack Obama sagte für Mittwoch alle Wahlkampftermine ab. In der Zentrale des Roten Kreuzes sagte er, die Regierung werde alles tun, um die Behörden vor Ort bei der Bewältigung der Sturmschäden zu unterstützen.
Doch der Obama-Wahlkampf geht weiter: Ex-Präsident Bill Clinton spricht hier zu den Wählern in Minneapolis, Minnesota. Er, Joe Biden und First Lady Michelle Obama übernehmen teilweise Wahlkampftermine von Barack Obama, der sich ganz dem Krisenmanagement widmet.
Präsidentschaftskandidat im Einsatz: Der Republikaner Mitt Romney half in Kettering, Ohio, medienwirksam beim Verteilen von Hilfsgütern.
Der Sturm peitschte den Erie See bei Cleveland in Ohio auf. Die Wellen schlugen gegen den Leuchtturm.
Überflutete Straßen in Hoboken in New Jersey: "Sandy" war am Montagabend Ortszeit mit großer Kraft nahe des Ferienortes Atlantic City in New Jersey auf die Küste getroffen. Das Unwetter wütete in einem riesigen Gebiet von South Carolina bis Kanada im Norden. Es wurden Windgeschwindigkeiten von bis zu 145 Kilometern pro Stunde gemessen.
Taxi unter in Hoboken: "Das Ausmaß der Zerstörung an der Küste von New Jersey gehört zum schlimmsten, was wir jemals gesehen haben", sagte Gouverneur Chris Christie. In New Jersey hatte eine Sturmflut zwei Städte unter Wasser gesetzt.
In Long Beach, New York, hat der Sand diesen Mercedes bedeckt.
Der Hurrikan "Sandy" hat zur Explosion eines Umspannwerkes in New York geführt. Nach Angaben des Betreibers Con Edison waren danach 230.000 Menschen im südlichen Teil von Manhattan ohne Strom. Insgesamt saßen demnach fast 500.000 der 8,2 Millionen Einwohner New Yorks in der Nacht zum Dienstag im Dunkeln.
Ein abgeknickter Kran in Manhattan: Wirbelsturm "Sandy" hat für eine Schreckensnacht in den USA gesorgt.
Mitten in Manhattan liegen entwurzelte Bäume auf den Straßen. Nicht selten wurden Autos getroffen. Die New Yorker sollten noch von den Straßen bleiben, Parks wegen herabfallender Äste meiden und sich nicht der stürmischen See an der Promenade nähern, sagte Bürgermeister Bloomberg. Wirbelsturm "Sandy" hat in New York zehn Menschen das Leben gekostet.
Besonders schlimm wurde das Viertel Breezy Point im New Yorker Stadtteil Queens getroffen. Hier sind Dutzende Häuser ausgebrannt.
In Havre de Grace im Bundesstaat Maryland ist der Susquehanna über die Ufer getreten. Aus Maryland, New Jersey, New York, North Carolina, West Virginia, Pennsylvania und Connecticut wurden Tote gemeldet, darunter auch drei Kinder.
Im Laufe des Dienstags machte sich "Sandy" auch in Chicago deutlich bemerkbar: Der Wind peitschte hohe Wellen gegen das Ufer des Lake Michigan.
In Edison, New Jersey, stehen die Menschen an, um ihre Kanister mit Benzin zu füllen.
Ohne Strom, aber mit Drink: Eine Bar in New York hilft sich wegen des Stromausfalls mit Kerzenlicht aus.
Sonnenuntergang in New York.
New York: Die Bürger stöpseln ihre Handys in eine Aufladestation.
Haiti: Mädchen harren in einer Zeltstadt aus. "Sandy" fielen in Haiti 51 Menschen zum Opfer.