Wirtschaftspolitik: Frankreichs Problemzonen - DER SPIEGEL
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Wirtschaftspolitik Frankreichs Problemzonen

Frankreich ringt mit dringend notwendigen Wirtschaftsreformen. Die Probleme sind ähnlich groß wie der Widerwille. Ein Überblick über die wichtigsten Fragen.
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Frankreichs Wirtschaftsminister Emmanuel Macron: Im Gegenzug für Einsparungen fordert der Sozialist von Deutschland höhere Investitionen. Doch die allein werden die Probeme in Macrons Heimat nicht lösen.

Foto: Ian Langsdon/ dpa
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Motorenproduktion bei Peugeot: Die Großkonzerne in Frankreich sind eng mit der Politik verknüpft. Der Preis ist hoch: Standortentscheidungen sind regelmäßig ein Politikum, ebenso wie Sparmaßnahmen, die die Belegschaft tangieren.

Foto: © Jacky Naegelen / Reuters
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Arbeitsagentur in Marseille: Diejenigen, die ihren Job doch einmal verlieren sind zunächst gut abgesichert. Die Arbeitslosenversicherung bezahlt 23 Monate lang bis zu 75 Prozent des durchschnittlichen Nettogehalts im Jahr vor dem Jobverlust.

Foto: © Jean-Paul Pelissier / Reuters/ REUTERS
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Streikender im Stahlwerk ArcelorMittal: Als Folge des umfassenden Kündigungsschutzes hat sich in Frankreich eine Zweiklassengesellschaft auf dem Arbeitsmarkt gebildet: Auf der einen Seite sind diejenigen, die ihren Job nur verlieren, wenn ihre Firma bankrott ist oder eine Fabrik schließt. Die Verlierer müssen mit Zeitverträgen oder Praktika vorliebnehmen.

Foto: © Vincent Kessler / Reuters/ REUTERS
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Turbinenproduktion bei Electricité de France: Mittelständler genießen in diesen zentralistisch orientierten Umfeld wenig Unterstützung.

Foto: © Benoit Tessier / Reuters/ REUTERS
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Mittelständischer Seifenhersteller in Marseille: Der Kündigungsschutz ist zum wirksamen Einstellungshemmnis geworden.

Foto: © Jean-Paul Pelissier / Reuters/ REUTERS
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Rentner in St. Remy: Berufstätige in Frankreich haben statistisch gesehen schon 4,5 Jahre früher Anspruch auf ihre Rente als ihre Kollegen in Deutschland. Das gesetzliche Renteneinstiegsalter liegt in Frankreich nur bei 62 Jahren. In Deutschland wurde es seit 2012 peu à peu nach hinten verlegt, ab 2029 sollen 67 Jahre gelten.

Foto: DPA
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Alstom-Produktion: Frankreichs Unternehmen sind in hohem Maße an der Finanzierung der defizitären Sozialversicherung, aber auch der Familienleistungen beteiligt.

Foto: PHILIPPE DESMAZES/ AFP
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Französische Hochgeschwindigkeitszüge: Die Verkehrsinfrastruktur ist ebenso auf Paris konzentriert, wie die Politik. Betriebe, die sich in der Provinz ansiedeln, kämpfen oft mit erheblichen Schwierigkeiten.

Foto: ERIC PIERMONT/ AFP
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Der Abstand wächst: Wie die Grafik zeigt, dürfte Frankreich noch eine Reihe von Jahren mit deutlich höheren Staatsdefiziten zu kämpfen haben als Deutschland.

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