Wismar vor der Wahl: "Wir sind doch sowieso Hartz-IV-Empfänger" - DER SPIEGEL
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Wismar vor der Wahl "Wir sind doch sowieso Hartz-IV-Empfänger"

Die Wadanwerft ist insolvent, 1200 Arbeiter warten zuhause auf eine bessere Zukunft. Was denken die Wismarer in der Krise, was versprechen sie sich von der Bundestagswahl? Das Team von Wahlfahrt09 hat sich in der Hansestadt umgehört - bei Enttäuschten, Hoffnungslosen und Protestwählern.
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Roger Thomas, Pastor von St. Nikolai in Wismar, sagt: "Für mich hat keine der Parteien ein überzeugendes Konzept, das Arbeit, soziales Leben und Gerechtigkeit verbindet."

Foto: Milos Djuric
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Das letzte Schiff der Wadan-Werft: Laut Schätzungen der IG-Metall Küste sollen von den rund 1200 Arbeitsplätzen in Wismar die Hälfte erhalten bleiben.

Foto: Lu Yen Roloff
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Montagehalle der Wadan-Werft: Der russische Investor Igor Jussufow hat den Betrieb für 40 Millionen Euro gekauft.

Foto: Lu Yen Roloff
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Sicherheitsmann am stillgelegten Werftgelände: Die anderen 1200 Mitarbeiter warten zuhause darauf, wie es weitergehen soll.

Foto: Lu Yen Roloff
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Stellvertretender Bürgermeister Thomas Beyer: "Wir sind krisenerprobt."

Foto: Milos Djuric
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Protestwähler Heiko P.: "Man kämpft sich von Jahr zu Jahr durch."

Foto: Lu Yen Roloff
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Werftarbeiter Thomas Fischer wählt die Linke: "Momentan muss Deutschland einfach wachgerüttelt werden; und das kann weder die SPD noch die CDU."

Foto: Lu Yen Roloff
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?