Wissenschaftsbilder des Monats Saufkumpel
Das Weltraumteleskop "Hubble" hat schon so manches beeindruckendes Bild aus dem All geliefert. Dieses stammt von den sogenannten Pillars of Creation (Säulen der Schöpfung). Die Formation befindet sich etwa 7000 Lichtjahre von der Erde entfernt im Adlernebel. Forscher hoffen, dass ein 30 Meter großes Teleskop auf Hawaii irgendwann noch bessere Bilder machen könnte. Doch gegen den Bau gibt es schon länger Proteste von polynesischen Ureinwohnern.
In Grönland steht Schmelzwasser auf dem Eis. Im vergangenen Monat war es dort sehr warm. Die Hitzewelle aus der Sahara, die vor kurzem auch in Teilen Europas zu hohen Temperaturen führte, hat nun die Insel erreicht.
Papageien sind schlaue Tiere. Und deshalb gehen sie zur Schule - beispielsweise auf die Parrot Academy in Kairo. Dort werden die Vögel trainiert und lernen Wörter nachzusprechen oder kleine Kunststücke.
Hüpfende Zuckerdose: Raketen und andere Weltraumfahrzeuge sehen eigentlich ziemlich schnittig aus. Dagegen wirkt "Starhopper" aus dem Hause SpaceX ein wenig pummelig. Fliegen kann die Zuckerdose trotzdem, wie der jüngste Test auf einem Gelände in Boca Chica im US-Staat Texas zeigte. Mit dem Gerät soll ein spezielles Triebwerk getestet werden. Irgendwann will Elon Musk damit sogar zum Mars fliegen.
Kennen sie das tödlichste Tier der Welt? Es ist weder der Hai noch eine Giftschlange. Sondern Moskitos. Zumindest laut Statistik sterben durch kein anderes Tier so viele Menschen. Moskitos sind Überträger von Krankheiten wie Malaria. Im National Center for Research and Training on Malaria (CNRFP) in Burkina Fasos wollen Forscher das ändern und suchen nach Wegen, damit Menschen sich nicht mehr infizieren. Einige Forscher wollen etwa verhindern, dass sich Moskitos fortpflanzen.
Im Nationalpark Harz führt ein Weg durch trockene Baumgruppen. Wie schwer die Bäume geschädigt sind, wird auf dieser Aufnahme aus einem Ultraleichtflugzeug besonders klar.
Fisch-Freude: Dieser Gitarrenrochen (Rhinobatidae), aufgenommen im Aquarium L'Oceanogràfic in Valencia, dürfte sich über die jüngste Entscheidung der Artenschutzkonferenz freuen. Demnach wird der Handel mit 18 zusätzlichen Hai- und Rochenarten erschwert. Auch Gitarrenrochen, die wegen ihrer Flossen in Asien getötet werden, sind dabei.
In Israel gelang einem Fotografen eine besonders schöne Aufnahme der Perseiden. Die Langzeitbelichtung des jährlich in der ersten Augusthälfte wiederkehrenden Meteorstroms entstand nahe der Stadt Mitzpe Ramon.
Mit dem Boot durch den Wald? Das gibt es in Chinas Luyanghu See. In dem Gebiet stehen etliche große Bäume im Wasser. Aus der Luft erkennt man deutlich, wie akkurat die Pflanzungen angelegt wurden.
Der zweijährige José spielt auf einem Anhänger, während im Hintergrund Feuer lodern. Das Bild entstand während der jüngsten Brände in Brasiliens Bundesstaat Rondônia.
Atomkraftwerke haben nicht den besten Ruf. Kaum jemand würde gerne neben so einem Kraftwerk leben. Wohl auch deshalb hat Russlands Atomkonzern Rosatom die strahlende Energiequelle auf ein Schiff verlegt. Das erste schwimmende Atomkraftwerk, die "Akademik Lomonossow", hat von der nordrussischen Hafenstadt Murmansk abgelegt. Das schwimmende AKW soll vor allem schwer zugängliche Regionen mit Strom und Wärme versorgen.
Saufkumpel: Russland hat seinen ersten menschenähnlichen Roboter zur ISS geschickt. Zukünftig soll Fedor alias "Skybot F850" im All erprobt werden. Die Forscher wollen wissen, wie die Feinmotorik des Roboters in der Schwerelosigkeit funktioniert. Wie der 1,80 Meter große und 160 Kilo schwere Roboter auf Wasser in seinen Schaltkreisen reagiert, ist nicht bekannt.
Untertasse unter Sternenhimmel: Das Radioteleskop FAST in der chinesischen Provinz Guizhou hat einen Durchmesser von 500 Metern. Im September 2019 jährt sich die Inbetriebnahme des Teleskops zum dritten Mal.
Schlammpackung: Rinder und Flusspferde gönnen sich ein Matschbad in Botswana. Die graue Pampe ist das einzige, was der Ngamisee aufgrund der derzeitigen Dürre noch an Feuchtigkeit übrig gelassen hat.