Wissenschaftsbilder des Monats - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Wissenschaftsbilder des Monats Flaschenaufzucht

Ein Ameisenigel wird von Hühnern angegriffen und muss mit der Flasche aufgepäppelt werden, ein Specht macht Kuckuck und Schleim ist intelligent. Das und mehr sehen Sie in den Wissenschaftsbilder des Monats April.
1 / 10

Spinnennebel: Das Weltraumteleskop "Spitzer" der Nasa hat den 10.000 Lichtjahre von der Erde entfernten Nebel Mitte April aufgenommen. IC 417, wie der Nebel offiziell heißt, liegt am äußersten Rand der Milchstraße. Ungefähr in der Mitte des Bildes, leicht rechts versetzt, sind junge Sterne zu sehen.

Foto: AFP/ NASA/ JPL-CALTECH/ 2MASS
2 / 10

Kuckuck? Nein, das ist natürlich ein Specht! Der guckt am 3. April aus einem Baumloch in der Tschernobyl-Sperrzone. 30 Jahre nach der Reaktorkatastrophe, Jahrestag war am 26. April, leben in dem Gebiet erstaunlich viele Tiere . Wahrscheinlich, weil ihnen der Mensch dort keine Konkurrenz mehr macht, vermuten Forscher.

Foto: VASILY FEDOSENKO / REUTERS
3 / 10

Knapp die Hälfte der Korallen im Great Barrier Reef könnten absterben, warnten Forscher im April . Grund ist eine nie dagewesene Korallenbleiche, verursacht durch zu hohe Temperaturen im Pazifik. Die Korallen verlieren dadurch die Algen, die sie mit Nährstoffen beliefern und ihnen ihre Farbe verleihen.

Foto: EPA/ James Cook University/ DPA
4 / 10

Dieser Ameisenigel musste nicht durch den kalten Winter gebracht werden. Er lebt in Australien und wurde im Taronga Zoo in Sydney aufgepäppelt, nachdem er in einem Garten von Hühnern angefallen worden war.

Foto: EPA/Taronga Zoo Australia and New Zealand/dpa
5 / 10

Schlauer Schleim: In einem Labor in Frankreich haben Forscher untersucht, ob intelligente Lebewesen zwangsläufig graue Hirnsubstanz brauchen. Ergebnis: Brauchen sie nicht. Der Schleimpilz Physarum polycephalum, eine Zusammenlagerung aus unabhängigen Zellen, kann auch ohne zentrales Nervensystem lernen, mit unangenehmen Situationen umzugehen. Schütteten Forscher dem Pilz für diesen unangenehmen Kaffee in den Weg, umging der Pilz diesen von Tag zu Tag zielstrebiger.

Foto: AFP/ CNRS
6 / 10

Gelbfiebermücke unter dem Mikroskop: Bislang ist das Insekt, das unter anderem das Dengue-Virus und Zika übertragen kann, vor allem in tropischen Gebieten verbreitet und wird es wohl vorerst auch bleiben. Andere Arten, etwa die Asiatische Tigermücke, findet man immer häufiger auch in nördlicheren Regionen - auch in Deutschland . So könnten die Moskitos auch hier zum Krankheitsrisiko werden.

Foto: Fernando Vergara/ AP
7 / 10

Kamele in der Wüste von Gobi: Das Bild ist bei der Silk Way Rally entstanden, etwa 2000 Kilometer vom Zielort Peking entfernt. Start der Wettfahrt war in Moskau.

Foto: NICOLAS ASFOURI/ AFP
8 / 10

Entstanden ist dieses Foto bereits im Dezember 2015, veröffentlich wurde es aber erst vier Monate später. Zu sehen ist ein Puma in Südkalifornien. Erst im Januar hatte ein anderer Puma Schlagzeilen gemacht, dem Zähne aus dem Kopf gewachsen waren .

Foto: REUTERS/ National Parks Service
9 / 10

Schnepfenflug: Schaulustige versuchen über dem Yalu Fluss in China am 23. April 2016 einen Schwarm der Watvögel zu fotografieren.

Foto: CHINA DAILY/ REUTERS
10 / 10

Heizung für den Wein: Ein Winzer hat in Fläsch, einer Gemeinde im Schweizer Kanton Graubünden, Anti-Frost-Kerzen auf seinem Weinberg aufgestellt. Die von ihnen abgestrahlte Wärme sollte die Trauben vor den unerwartet kühlen Temperaturen im April schützen.

Foto: Gian Ehrenzeller/ dpa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?