Wissenschaftsbilder des Monats Stinkende Schönheit
Am 1. Mai startete eine "Falcon 9"-Rakete des Weltraumunternehmens SpaceX vom US-Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida. An Bord befand sich ein Spionagesatellit des Militärnachrichtendienstes National Reconnaissance Office (NRO). Es war das erste Mal , dass die private Firma derartige Fracht transportiert.
Der Frankfurter Zoo hat seit Anfang Mai einen neuen Bewohner. Das Pantherchamäleon passt sich seiner Umgebung an. Ursprünglich sind die Tiere auf Madagaskar beheimatet. Die Männchen werden bis zu 55 Zentimeter groß, Weibchen bleiben kleiner.
Die im südkoreanischen Seocheon aufgenommenen irisierenden Wolken schillern am Himmel. Meist tritt das Phänomen bei Wolken auf, die sich schnell bilden. An winzigen Wassertropfen wird dann das Licht gebeugt. Je nach Größe der Tropfen, entstehen unterschiedliche Farben.
Schwierige Partnersuche: Ein linksgedrehtes Schneckenhaus kommt höchst selten vor, nur eins von einer Million Exemplaren hat diese Drehrichtung. Das Problem: Auch der Körper der betroffenen Schnecken mit seinen Geschlechtsorganen ist andersherum ausgelegt als bei den Artgenossen. Um sich fortzupflanzen braucht eine linksgedrehte Schnecke also einen ebensolchen Partner. Den suchen Forscher der Universität Nottingham derzeit für ihre Schnirkelschnecke Jeremy (hier im Video) . Eines dürfte die Sache erleichtern: Die Tiere sind Zwitter.
Tornado über Texas: Dieser Wirbelsturm entstand Mitte des Monats in der Nähe von McLean, etwa 370 Kilometer westlich von Oklahoma City.
Diese vier Weißstörche warten in ihrem Nest im Wildpark Eekholt bei Großenaspe in Schleswig-Holstein auf Nahrung. Als das Bild Anfang Mai entstanden ist, waren sie erst wenige Tage alt. Die Kleinen müssen ordentlich zulegen. Weißstörche legen jährlich bis zu 20.000 Kilometer zurück auf dem Weg in die Winterquartiere in Afrika und zurück zu den Brutstätten.
Eisfjord: Auf diesem Foto der Nasa ist ein Fjord im Süden Grönlands zu sehen. Das Bild entstand auf dem letzten Flug von "ICESat-2". Auf der neun Jahre dauernden Mission wurden Daten zur arktischen See und zum Eisvorkommen an Land gesammelt. Damit konnte zum ersten Mal eine Karte erstellt werden die zeigt, welche Teile des massiven Grönland-Eises bereits getaut sind.
Entengrütze: Diese Vögel stochern nicht im Matsch, wie man leicht glauben könnte. Sie futtern Blütenstaub. Entstanden ist das Bild im Stadthafen von Waren an der Müritz.
Blühender Titanenwurz: Die bis zu drei Meter hohe Pflanze ist eigentlich auf Sumatra heimisch. Das hier fotografierte Exemplar wächst in Fullerton, Kalifornien. So schön die Pflanze aussieht, so unangenehm riecht sie: Mit ihrem Verwesungsgeruch lockt der Titanenwurz Aaskäfer an, die ihn bestäuben.
Dieser neugeborene Husarenaffe wird im Zoo im chinesischen Zhengzhou in einem Brutkasten aufgepäppelt. Die Tiere leben eigentlich im westlichen und zentralen Afrika und gehören zu den Meerkatzenartigen.
Ein Erdrutsch hat einen Teil des berühmten Highway 1 an der Küste Kaliforniens verschüttet . Eine Million Tonnen Erde und Steine rutschten einen Berg herab auf die Straße und in den Pazifik, teilte die Verkehrsbehörde mit. Weil die Straße an der Stelle bereits wegen sintflutartiger Regenfälle gesperrt war, kamen keine Menschen zu Schaden.
Lauschattacke: Der Tierfilmer Siegfried Bergmann hat in einem Ei ein Mikrophon versteckt. Das Exemplar ist Teil der Ausstellung "Walross, Rundfunk und Co" im Rundfunkmuseum Fürth, in der der Einsatz von Tieren für Fernsehproduktionen auch kritisch hinterfragt wird.
Pelikane in Peru: Diese Wasservögel haben sich in der Nähe eines Fischmarktes in Lima niedergelassen. Praktisch, wenn man die Fische nicht selbst aus dem Wasser holen muss.
Lotosblüten: Die Pflanzen wachsen im Khao Sam Roi Yot Nationalpark in Südthailand. Der Nationalpark liegt drei Stunden südlich von Bangkok und zieht zahlreiche Touristen an.
Welt-Schildkröten-Tag: Jedes Jahr am 23. Mai feiert die Welt das Panzertier. Diese Schwarzkopf-Erdschildkröte aus Indien trägt ihr Baby auf dem Rücken.
Im bayerischen Kirchheim bauen Störche ihre Nester auf Auslegern, die an einem Kranturm befestigt sind. In der eigens für sie konstruierten Anlage haben sich neun Storchenpaare eingenistet.