Wissenschaftsbilder des Monats - DER SPIEGEL
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Wissenschaftsbilder des Monats Von Fleischklöpsen und Satelliten-Kunst

Wie macht man ein Satelliten-Bild ohne den Einsatz von Technik aus dem All? Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt wagte das Experiment. Außerdem im Fotorückblick des Monats: Ein kleiner Panda und seine Fangemeinde.
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Aufgesaugt: Astronomen haben eine entfernte Galaxie dabei beobachtet, wie sie Gas verschlingt (künstlerische Darstellung). Die im Fachjournal "Science" publizierte Studie einer Forschergruppe um Nicolas Bouche vom Research Institute in Astrophysics and Planetology (Irap) in Toulouse stellt den bisher besten Beweis für eine Theorie dar, nach der Galaxien das Gas ihrer Umgebung aufsaugen und daraus mit der Zeit neue Sterne bilden.

Foto: DPA/ ESA/ AOES Medialab
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Sie nennen es Fleischklops: Die Besucher in Taiwans Taipei-Zoo durften das Panda-Baby, das dort am 6. Juli zur Welt kam, noch nicht sehen, da hatte das Kleine längst eine eigene Fangemeinde. Bei seiner Geburt war es gerade einmal 180 Gramm leicht, gut 15 Zentimeter groß und komplett nackt - so dass es den ungewöhnlichen Namen erhielt. Mittlerweile hat der kleine Panda ordentlich zugenommen und ein flaumiges Fell in der charakteristischen schwarzweißen Musterung.

Foto: DPA/ Taipei Zoo
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Erwischt: Am 27. Juni zog die Sonde "Mars Reconnaissance Orbiter" über dem Gale -Krater des Roten Planeten ihre Bahn. Mit ihrer hochauflösenden "Hirise"-Kamera gelang ihr dabei ein seltener Schnappschuss. Zu sehen ist die Fahrspur des Rovers "Curiosity", der vor knapp einem Jahr auf dem Roten Planeten landete. Der Weg des Marsautos verlief seit dem keineswegs in gerader Linie, das zeigen die Spuren, die vom Landeort bis zu "Curiosity" reichen - dem kleinen, metallisch glänzenden Punkt.

Foto: REUTERS/ NASA/ JPL-Caltech/ Univ. of Arizona
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Algenblüte extrem: Einladend sahen die Strände an Chinas Ostküste Anfang Juli nicht gerade aus. Gigantische Algenteppiche bedeckten das Wasser und zum Teil auch die Strände. Überdüngung und hohe Temperaturen haben die winzigen Algen in Massen sprießen lassen.

Foto: STR/ AFP
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Perspektivenwechsel: Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zeigte im Juli ein ungewöhnliches "Satellitenbild" von Deutschland. Entstanden ist es nämlich am Boden. Das DLR hatte dazu aufgerufen, eine Kamera am 4. Juli Richtung Himmel zu halten und das Foto einzuschicken. Aus den Einsendungen stellten die Mitarbeiter dann das "Satellitenbild von unten" zusammen. Hauptsächlich grau war der Himmel an diesem Tag, nur weiter im Süden und Westen zeigte sich ein blauer Himmel.

Foto: DLR
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Sand marsch an der Xiaolangdi-Talsperre am Gelben Fluss: Was gefährlich aussieht, ist ein geplantes Spektakel. Damit das Flussbett nicht zu stark versandet, werden jedes Jahr abgelagerte Sedimente gezielt abgeleitet. Und die tosenden Wassermassen des Gelben Flusses erscheinen an diesem Ort in der Henan-Provinz für eine Weile tatsächlich gelb.

Foto: CHINA DAILY/ REUTERS
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Riesenblase: Ein über 250 Lichtjahre großes Loch sitzt im Zentrum der Großen Magellanschen Wolke, einer kleinen Galaxie in unserer Milchstraße. Diese Ansicht gelang Forschern der Nasa mit den Teleskopen "Chandra" und "Spitzer". Die blauen Regionen zeigen die heiße Winde, die roten Staub und Gas.

Foto: REUTERS/ NASA/ CfA
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Seltene Kooperation in der Höhle Pech Merle: Die Menschen, die vor langer Zeit die Höhlenwände in den Pyrenäen bemalten, hinterließen auch Fußabdrücke. Nun haben deutsche Forscher diese Spuren von Experten lesen lassen. Sie luden drei San-Jäger aus Namiba ein - die erfahren Fährtenleser lieferten präzise Erkenntnisse.

Foto: Tracking in Caves
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Tief im Süden: Nach langem Regen riss der bewölkte Himmel über Neuseeland kurz auf - es entspann sich über Christchurch ein wunderschöner Regenbogen über "Sofia". Das Stratosphären-Observatorium für Infrarot-Astronomie des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt und der Nasa befand sich im Juli auf Beobachtungskampagne in Neuseeland.

Foto: DLR/ CC-BY
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Gefährdeter Verkehrsteilnehmer: Der Elefant, der während eines Spaziergangs auf einer Straße in Colombo, Sri Lanka, fotografiert wurde, gehört zu den bedrohten Arten. Anfang des 20. Jahrhunderts lebten in Sri Lanka noch rund 12.000 asiatische Elefanten. Heute sind es noch wenige Tausend.

Foto: Ishara S.KODIKARA/ AFP
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Unter den Ringen des Saturn: Die weit entfernte Raumsonde "Cassini" hat im Juli Erde und Mond fotografiert. Gleichzeitig blickte der Späher "Messenger" vom Merkur aus auf unseren Heimatplaneten. So entstand unter anderem dieses faszinierende Bild.

Foto: NASA/ JPL-Caltech/ Space Science Institute
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?