Wissenschaftsbilder des Monats Juni - DER SPIEGEL
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Wissenschaftsbilder des Monats Dötzi - der Erpel aus dem Eis

Eine Ausstellung über Enten zeigt eine abgewandelte Version der Gletschermumie "Ötzi" - mit Schnabel. Außerdem in den Wissenschaftsbilder des Monats: Roboterfische und ein eindrucksvoller Blitz.
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Der Antrieb eine Ariane-Rakete ist eigentlich immer gleich. Wasserstoff und Sauerstoff aus riesigen Tanks werden verbrannt, dazu sorgen zwei Feststoffbooster für zusätzlichen Schub. Etwas Besonderes ist dagegen der Antrieb des Satelliten, den dieses Modell bei seinem Start vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou an Bord hat. Der für den asiatisch-pazifischen Bereich gedachte Kommunikationssatellit "Eutelsat 172B" bewegt sich im All komplett elektrisch fort. Der Antrieb gilt als besonders effizient.

Foto: Jody Amiet / AFP
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Atlasspinner (Attacus atlas) in einer Schmetterlingsfarm in Steinhude am Steinhuder Meer: Die in Südostasien beheimateten Schmetterlinge sind Nachtfalter und leben drei bis zehn Tage lang. Kurz vor der Verpuppung stellen die Raupen die Nahrungsaufnahme ein und spinnen sich in einen Kokon ein. Die Falter schlüpfen nach rund sechs Wochen. Mit einer Spannweite von bis zu 30 Zentimetern gehören die Falter zu den Giganten der Schmetterlinge.

Foto: Holger Hollemann/ dpa
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Zwei Schwarze Löcher, die unfassbar schnell ineinander stürzen - Forscher haben dieses Phänomen nun schon zum dritten Mal beobachtet. Der Nachweis erfolgte durch Gravitationswellen. Das Ereignis fand in kaum vorstellbaren drei Milliarden Lichtjahren Entfernung statt. Genau 920 Millisekunden lang ließ sich das Signal der Gravitationswelle mit dem "Ligo"-Detektor in den USA nachweisen. Das Bild zeigt eine künstlerische Darstellung des Crashs der Schwarzen Löcher.

Foto: REUTERS/ Courtesy of Caltech/ MIT/ LIGO Laboratory
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Ein Regenbogen entsteht, wenn Sonnenlicht an Regentropfen bricht. Hier ist das Phänomen auf dem Gelände einer High School in Auburn (USA) zu sehen.

Foto: DPA/ The Citizen
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Nachbildung einer Staatsqualle: Die Künstlerin Susan Liebold hat sie für das Ozeaneum in Stralsund aus farbigem Glas gefertigt.

Foto: Jens Büttner/ dpa
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So sieht Flucht aus: Menschen in Bangladesch ziehen im Distrikt Coxs Bazar in sicherere Gegenden. Der Zyklone Mora hatte im Süden des Landes für mehrere Todesfälle und zahlreiche Verletzte gesorgt. Hunderttausenden mussten ihre Häuser verlassen.

Foto: STR/ EPA/ REX/ Shutterstock
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Fass mich nicht an: Dieser junge Fischadler sollte Anfang Juni im US-amerikanischen Lynnhaven eingefangen und markiert werden. Der Ort liegt am Gewässersystem der Chesapeke Bay, das weltweit mit die meisten Fischadler pro Quadratmeter beherbergt.

Foto: Steve Helber / AP
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Raten Sie mal, wie dieses Wesen heißt. Dötzi! Ja, das ist ernst gemeint. Zu sehen ist die Entenversion der berühmten Gletschermumie Ötzi. Das Kunstwerk ist Teil einer Sonderausstellung im Archäologischen Museum Hamburg mit dem originellen Namen: "DUCKOMENTA - MomEnte der Weltgeschichte". Sie soll augenzwinkernd die Welt- und Kulturgeschichte der Entenzivilisation zeigen.

Foto: Christophe Gateau/ dpa
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Auch China wird immer grüner: Dieser Satz bezieht sich nicht nur auf die Vegetation, sondern auch auf die Art der Energiegewinnung. Diese Aufnahme zeigt Solarenergie-Paneele in der Provinz Guizhou im Südwesten des Landes. Photovoltaik wird auch im Reich der Mitte immer wichtiger. Erst kürzlich entstand das weltweit größte schwimmende Solarkraftwerk auf einem See.

Foto: STR/ AFP
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Das Modell eines Schädels mit Fraktur wird in einer Klinik in Frankfurt am Main aus einem 3D-Drucker genommen. Mediziner können Aufnahmen eines Computertomografen mit Hilfe des Gerätes in plastische Modelle umwandeln. Das kann zum Beispiel bei der Vorbereitung von Operationen helfen.

Foto: Andreas Arnold/ dpa
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Rosa Schönheiten: Diese Quallen schwimmen im Aquarium des Biblischen Zoos in Jerusalem. Mit einer Fläche von 25 Hektar ist der Tierpark der größte in Israel. Er beinhaltet die umfassendste Sammlung der in der Bibel vorkommenden Tiere.

Foto: ABIR SULTAN/ EPA/ REX/ Shutterstock
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Hummel: Auf einem Spargelfeld bei Diedersdorf in Brandenburg sammelte sie am 19. Juni Pollen. Die Spargelsaison endete am Johannistag, am 24. Juni.

Foto: Bernd Settnik/ dpa
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Nicht nur in Deutschland waren Ende Juni Unwetter zu beobachten. In polnischen Posen zeigte sich am 29. Juni dieser Blitz am Himmel.

Foto: OGRODOWCZYK/ EPA/ REX/ Shutterstock
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Sie hätten gerne ein Aquarium, haben aber keine Lust, sich um die Fische zu kümmern? Kein Problem, Sie können sich einfach einen Roboterfisch anschaffen - wie MIRO. Das steht für Marine Intelligent Robot und wurde von einer Firma aus Südkorea entwickelt. Vorgestellt wurde der Elekro-Fisch auf der Advanced Content Technology Expo in Tokyo.

Foto: KAZUHIRO NOGI/ AFP
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Der Nasa Satellit "Aqua" hat dieses Bild einer Planktonblüte im Schwarzen Meer gemacht. In warmem Wasser vermehren sich Algen mit großer Geschwindigkeit. Ihr Chlorophyll ist daher sogar aus dem All zu sehen. Wenn die Blüte zu Ende geht, sinken die Algen zum Meeresgrund und werden von Bakterien abgebaut. Dabei wird viel Sauerstoff verbraucht - das kann für andere Lebewesen im Meer gefährlich werden.

Foto: AFP/ NASA
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Beißschrecke: Das Insekt aus der Familie der Laubheuschrecken landete am 26. Juni auf einer Blüte des Gewöhnlichen Natternkopfes in einer Wiese im Oderbruch nahe Reitwein in Brandenburg.

Foto: Patrick Pleul/ dpa
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