WM 2006 im Ausland - DER SPIEGEL
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WM 2006 im Ausland Abpfiff am Ende der Welt

Die Heiligenfigur wirkte in der 117. Minute: Als Deutschland das Halbfinale gegen Italien verlor, war Marko Schubert der einzige Deutschland-Fan in einem brasilianischen Strandort. An seiner Seite, ein heißblütiger Italiener - mit magischen Kräften.
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Selbst auf dem Platz: Nachdem Italien Weltmeister geworden war, musste ich mir die Schuhe binden, um beim eigenen Fußballspiel Brasilien gegen den Rest der Welt mitzumachen - im Trikot des Champions versteht sich.

Foto: Marko Schubert/Nadja M.
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Brasilien ist ausgeschieden: Ein trauriger Abschied. Nach der Niederlage Brasiliens gegen Frankreich sammeln kleine Kinder die Reste des Fanschmucks ein.

Foto: Marko Schubert
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Das Hoch nach der Niederlage: Danke Italien! Nach der Niederlage im Halbfinale bekommen wir ein Upgrade in die Suite und werden am Pool fast ununterbrochen mit Caipirinhas versorgt.

Foto: Marko Schubert/Nadja M.
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Die ganze Kneipe half mit: Vor der Verlängerung gegen Deutschland suchten die Italiener mit vereinten Kräften nach den richtigen Heiligenfiguren. Leider fanden sie diese auch.

Foto: Marko Schubert
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Warum gewann Italien den Titel? Die richigen Heiligenfiguren!: Mauro hatte es geschafft - zur richtigen Zeit fand er die entsprechenden Heiligenfiguren, um Fabio Grosso und Alessandro del Piero zu den entscheidenden Toren zu verhelfen.

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Italien ist Weltmeister: Die brasilianische Kneipe stand komplett hinter dem späteren Weltmeister Italien - wir natürlich auch.

Foto: Marko Schubert
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Deutschland ist Dritter: Auch in Brasilien freuen sich Deutsche über den 3. Platz unserer Mannschaft. Nämlich Sylvie und ich.

Foto: Marko Schubert/Mauro M.
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Unser Wirt und wir: Vor dem Spiel gegen Portugal lud Cassio, der Wirt, sogar deutsches Liedgut aus dem Internet: Rammstein und Marlene Dietrich.

Foto: Marko Schubert/Mauro M.
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Italien ist Meister: Nach der WM fuhren wir weiter nach Porto Seguro - natürlich zu einem italienischen Kumpel von Mauro. Am Strand von Arial d'Ayuda hatten sie Jungs vom Stiefel auch ordentlich gefeiert.

Foto: Marko Schubert
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Kleiner Fernseher, kleines Bier: Grossbild-Leinwände waren in Brasilien leider Mangelware. Der Stimmung vor dem Halbfinale gegen Italien tat dies keinen Abbruch.

Foto: Marko Schubert/Nadja M.
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Die Sterne-Frage: Auch Sylvie fragte mich zu diesem Foto, was die Handzeichen bedeuten: Deutschland = 3 Sterne, Italien = 4 - also drei- beziehungsweise viermaliger Weltmeister.

Foto: Nadja M.
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Die Fußball-WM im Ausland: Keine Fanmeile mit 500.000 Leuten, kein Xavier Naidoo und kein Günther Netzer. Die WM 2006 war im Ausland etwas ruhiger.

Foto: Nadja M.
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Drei Raketen: Dreimal zündet Cassio im Spiel um Platz drei für "uns". Deutschland gewinnt 3-1 gegen Portugal. Den Rest verballert er im Finale für Italien.

Foto: Marko Schubert
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Deutsch-italienische Freundschaft: In der Fremde spürten wir nichts von den Spannungen zwischen deutschen und italienischen Fans. Nach dem verlorenen Halbfinale drückten wir den Italienern die Daumen.

Foto: Mauro M.
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Beweisfoto: Im Spiel um Platz drei durfte er ja wieder mitspielen: Thorsten Frings. Hier auf einem brasilianischen Miniaturfernseher.

Foto: Marko Schubert
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Italien ist unschlagbar: Selbst im Schnips-Fußball erlebte Deutschland eine bittere Schlappe. Gegen den Schwager von Mauro verlor haushoch.

Foto: Nadja M.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?