WM 2010 So feiert die Welt
"Oooooh nei-h-ein!": Amerikanische Fußballfans leiden beim Spiel gegen Slowenien mit ihrer Mannschaft in einer Bar in New York. Das Spiel endete 2:2.
"Was guckst du?": England-Fans mit Krusselhaar-Perücke folgen der Partie ihrer Mannschaft gegen Slowenien, eine Dose Bier sorgt für Abkühlung.
Die Vuvuzela in der Hand, die Daumen gedrückt und die Flagge vorm Gesicht: Lynn Burgess und Freddy Hurtado feiern mit anderen in Churchill's Pub in Miami den Sieg Amerikas gegen Algerien.
Ohne Worte: Ein Fan fiebert beim Public Viewing in Glastonbury mit der englischen Mannschaft - immerhin einmal ohne Regen.
"It's coming home" - oder auch nicht: Die Briten fielen erst in eine Fußball-Depression, nach dem Sieg gegen Slowenien können sie wieder hoffen.
Fratze der Freude: Zehntausende Südkoreaner bejubeln das Unentschieden ihrer Mannschaft vor dem Rathaus in Seoul. Dank der Punkteteilung steht die südkoreanische Elf jetzt im Achtelfinale gegen Uruguay.
Schreien, zittern, bangen, gestikulieren, hoffen. Und dann, am Ende, trotz der Niederlage gegen Uruguay der Einzug in die Finalrunde. Dort trifft Mexiko auf Argentinien.
Die Hoffnung war so groß, die Enttäuschung schließlich auch: Südafrika ist in der Vorrunde ausgeschieden.
Schlaaaaaaaand, Schlaaaaaaaaaand, Schlaaaaaaaaaaaaaaaand: Özil schoss die Deutschen ins Achtelfinale. Zum Glück!
Da kann man schon mal ins Grübeln kommen: Der amtierende Europameister Spanien bekleckerte sich gegen die Schweiz nicht gerade mit Ruhm.
Freude nach dem ersten Tor gegen Italien: Fans aus Paraguay feiern in Asuncion. Die Partie endete 1:1.
Nach dem 1:0 gegen Mexiko ist die Nationalflagge von Urugay das meistgetragene Accessoire auf den Straßen von Montevideo.
Der Schrecken steht den Fans in Madrid ins Gesicht geschrieben. Ihr Team muss ums Achtelfinale bangen.
Wer wird denn gleich in die Luft gehen! Die Begeisterung in Chile kennt angesichts des 1:0-Erfolgs gegen die Schweiz keine Grenzen. Die Mannschaft um den Leverkusener Verteidiger Arturo Vidal gehört bislang zu den positiven Überraschungen des Turniers.
Public Viewing am Strand von Palermo. Noch glauben die Tifosi an die Wende im Spiel gegen Neuseeland,...
...doch am Ende hatte der Underdog vom anderen Ende der Welt dem viermaligen Weltmeister ein 1:1-Unentschieden abgetrotzt.
"Macht euch bereit für den alten Feind" schrieb die "Sun": Vor der Partie gegen Deutschland rüsten die britischen Boulevardmedien auf. Die Fans hingegen suhlen sich erst einmal im Erfolg.
Die US-Boys ließen ihre Fans am längsten zittern: Im Spiel gegen Slowenien bogen sie einen 0:2-Rückstand noch um, gegen Algerien schließlich gelang ihnen der Siegtreffer erst in der Nachspielzeit. Kein Wunder, dass diese Fans in Chicago völlig aus dem Häuschen gerieten.
Kollektives Niederstarren des Gegners: Gebannt erwarten Südkoreas Fans den Schlusspfiff im Spiel gegen Nigeria.
Beim Eröffnungsspiel gegen Mexiko ist Südafrikas Traum noch lebendig. Am Ende reicht es aber doch nicht für den WM-Gastgeber. Für die "Bafana Bafana" ist das Turnier nach der Vorrunde beendet.
Schnee im Juni? Auf der San Martin Plaza in Buenos Aires sind die Flocken nach dem Sieg gegen Nigeria nur aus Papier. Das ganze Land liegt inzwischen der Elf von Trainer Diego Maradona zu Füßen.
Eine Hand am Pokal - für die Fans der Elfenbeinküste wird das weiter nur ein Wunschtraum bleiben. Das Team um Superstar Didier Drogba macht in Südafrika nur durch üble Fouls von sich reden.
Mehr davon: Schon allein wegen der überschäumenden Begeisterung am Zuckerhut ist der Mannschaft von Brasilien ein möglichst langer Verbleib im Turnier zu gönnen.
Kein Grund zur Verzweiflung: Gegen Uruguay haben diese drei Fans auf dem Zocalo von Mexico City nicht viel zu feiern. Im Achtelfinale gegen Argentinien könnte das schon ganz anders aussehen.
Und jetzt wird den Engländern der Marsch geblasen... Ganz Deutschland freut sich auf das Duell gegen die ewigen Rivalen von der Insel - Elfmeterschießen inklusive.