WM 2018 - Teilnehmer: Topf vier im Ranking (Fotos) - DER SPIEGEL
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Topf 4 der Auslosung Son Mist!

Was bringt der beste Fußballer Asiens im Kader, wenn der Rest eher Mittmalmaß ist? Südkorea kennt das Problem. In Lostopf vier sind andere Teams stärker: Nigeria. Ein unangenehmes Los wäre Panama.
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Rang 1: Nigeria:
Aus Topf vier dürfen am ehesten die Super Eagles auf das Achtelfinale hoffen. Das Team reist mit vielen Talenten nach Russland. Alex Iwobi ist einer dieser Hoffnungsträger, der 21 Jahre alte Linksaußen spielt beim FC Arsenal und kommt dort regelmäßig zum Einsatz. Auch Stürmer Kelechi Iheanacho (Foto, Leicester City, 21 Jahre) sowie Henry Onyekuru (20 Jahre) vom RSC Anderlecht sind spannende Offensivkräfte. Für Erfahrung sorgen Routinier John Obi Mikel und der deutsche Trainer Gernot Rohr, der die Auswahl seit 2016 betreut und in einer schweren Qualifikationsgruppe mit Kamerun und Algerien souverän zur WM führte.

Foto: Reuters Staff/ REUTERS
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Rang 2: Marokko:
Für das Land ist es die erste WM-Teilnahme seit 20 Jahren. Das Prunkstück der marokkanischen Auswahl ist die Defensive. Das Team um den früheren Bayern-Verteidiger Medhi Benatia schloss die Qualifikation ohne Gegentor ab. In der Offensive heißen die Hoffnungsträger Sofiane Boufal vom FC Southampton, Ajax-Profi Hakim Ziyech und Schalkes Amine Harit. Noch ist unklar wie Trainer Hervé Renard mit seinen Kreativkräften plant, in der Qualifikation standen die Offensivprofis nur selten zusammen in der Startelf.

Foto: Alessandro Sabattini/ Getty Images
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Rang 3: Serbien:
Die Auswahl aus Serbien ist die einzige europäische in Lostopf vier. Eine große Unbekannte in diesem Team: der noch nicht feststehende WM-Trainer. Erfolgscoach Slavoljub Muslin trat - wohl wegen eines Streits mit dem Verband - nach der erfolgreichen Qualifikation zurück (Gruppenerster vor Irland, Wales und Österreich, alle drei waren EM-Teilnehmer 2016). Ob sein Nachfolger und der ehemalige Bremen-Profi Mladen Krstajic das Team tatsächlich bei der Endrunde betreut, ist nicht bekannt. Neben Routinier Nemanja Matic ist der 22 Jahre alte Sergej Milinkovic-Savic von Lazio ein Hingucker. Eine Schwachstelle des Teams ist die wacklige Defensive.

Foto: imago/Action Plus
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Rang 4: Japan:
Die japanische Nationalmannschaft fährt zum sechsten Mal in Serie zu einer WM. Mit dabei: einige bekannte Gesichter aus der Bundesliga. Shinji Kagawa (BVB), Yuya Osako (Köln), Takuma Asano (Stuttgart) und Kapitän Makoto Hasebe (Frankfurt) bilden das Gerüst dieser Mannschaft, die sich in der Qualifikation vor Saudi-Arabien und Australien durchsetzte. Insgesamt ist das Team ausgeglichen besetzt, mehr aber nicht. Auf eine Achtelfinalteilnahme wie bei der Endrunde 2002 und 2010 hofft Japan, die Realität dürfte eher das Abschneiden bei den Endrunden 1998, 2006 und 2014 sein: Vorrundenaus.

Foto: Clive Rose/ Getty Images
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Rang 5: Südkorea:
Mit Heung-Min Son hat Südkorea den wohl besten Spieler Asiens im Kader. Allerdings fehlt es dahinter an Qualität. Das wurde in der Qualifikation deutlich, wo sich die Auswahl ihre fünfte WM-Teilnahme in Folge nur knapp vor Syrien sicherte. Was die Vorbereitung erschwert, ist das Fragezeichen auf der Trainerposition. Nach der Freistellung von Uli Stielike im Sommer hat Südkorea noch keine optimale Lösung gefunden. Der aktuelle Coach, Tae-Yong Shin, ist in seinen drei Spielen noch sieglos.

Foto: Chung Sung-Jun/ Getty Images
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Rang 6: Australien:
Bei der Endrunde 2006 gelang Australien unter Guus Hiddink der Sprung ins Achtelfinale, diesmal ist man froh, überhaupt dabei zu sein: Erst in den Playoffs gegen Honduras gelang die vierte WM-Qualifikation in Serie. Anreisen wird das Team mit einigen Profis, die ihre beste Zeit schon hinter sich haben. Dazu gehört Routinier Tim Cahill, der mit fast 38 Jahren immer noch zum Stammpersonal gehört. Dem Verband fehlen junge Alternativen.

Foto: Matt King/ Getty Images
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Rang 7: Panama
WM-Premiere für Panama! Was man vom Neuling erwarten darf? Spiele, mit wenigen Toren. In zehn Qualifikationsspielen erzielte das Team neun Treffer und kassierte zehn. Der Lohn: Eine Platzierung vor den USA, die in der Qualifikation gescheitert sind. Auch bei der WM wird der kolumbianische Trainer Hernán Darío Gómez versuchen, mit einem destruktiven Spielstil größere Nationen zu ärgern. Aníbal Godoy gilt als der talentierteste Profi Panamas, wie einige andere im Team spielt er in der MLS.

Foto: Stringer ./ REUTERS
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Rang 8: Saudi-Arabien:
Der spanische Trainer Juan Antonio Pizzi (unter anderem Ex-Coach von Chile und Valencia) muss bei der WM fast ohne Legionäre auskommen, 22 der 23 Spieler im Kader der letzten Testspielrunde im November verdienen ihr Geld in der heimischen Liga. Kurz: Dieser Kader ist auf internationalem Niveau nicht wettbewerbsfähig. Sollte Saudi-Arabien bei der WM einen Punkt holen, wäre das eine Sensation.

Foto: Kaz Photography/ Getty Images
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?