WM-Team Spanien Liga der Champions
Über Jahre dominierte die spanische Elf den internationalen Fußball, als erstes Team überhaupt gewann es mit der EM 2008, der WM 2010 und der EM 2012 drei große Titel hintereinander.
Trainer Vicente del Bosque führte die "Furia Roja" zum größten Erfolg in ihrer Geschichte: der Weltmeisterschaft in Südafrika. Zwei Mal hatte er zuvor als Coach von Real Madrid die Champions League gewonnen. Nach dem Turnier 2012 in Polen und der Ukraine glaubten jedoch viele Beobachter, die Blütezeit des spanischen Tiki-Taka-Spiels sei vorbei.
Auch weil viele der großen Stars wie Mittelfeld-Genie Xavi den Höhepunkt ihrer Karriere bereits erreicht zu haben schienen.
Als zu alt, zu berechenbar und zu unflexibel wurde der spanische Fußball kritisiert.
Auch die starke Abhängigkeit zum Mittelfeld Barcelonas mit Xavi, Andrès Iniesta (Foto) und Sergio Busquets ließen die Zweifler zuletzt laut werden.
Noch einmal dabei ist auch Madrids Torwart Iker Casillas. Der 33-Jährige ist der Rekordspieler dieser Weltmeisterschaft: 153 Länderspiele hat er bislang für "La Furia Roja" absolviert. Mit Madrid gewann er kürzlich die Champions League - ein Zeichen dafür, dass der Fußball in Spanien durchaus noch erfolgversprechend ist.
Er ist der einzige Bundesliga-Spieler im spanischen Nationalteam: Bayerns Javier Martínez. Der Baske ist eine Allzweckwaffe; unter del Bosque spielte er bereits in der Verteidigung im Mittelfeld und beim Confed-Cup sogar einmal im Angriff.
Nach dem Ausfall von Martínez' Münchner Teamkollegen Thiago Alcántara liegen viele Hoffnungen auf Diego Costa. Der brasilianisch-spanische Stürmer machte erst ein Spiel mit der spanischen Nationalmannschaft, soll aber für die nötigen Überraschungsmomente sorgen.