DFB-Sieg gegen Tschechien Gomez? Wer?
Sechs Punkte nach zwei Spielen: Deutschland hat in der WM-Qualifikationsgruppe C die Tabellenführung behauptet. Das Duell gegen Tschechien entschied die DFB-Auswahl souverän 3:0 (1:0) für sich.
Bevor es losging, war aber noch Zeit für einen Abschied: Horst Hrubesch hat sich nach 16 Jahren beim DFB - und einer Silbermedaille mit den deutschen Junioren bei den Olympischen Sommerspielen in Rio - verabschiedet. Er beendet seine Trainerlaufbahn. Die ehemalige HSV-Legende erhielt von den Fans im Hamburger Volksparkstadion Standing Ovations.
Wilder Beginn: Ob Mesut Özil oder ein anderer Spieler aus der deutschen Offensivreihe - der Start der DFB-Elf war vielversprechend.
Und wurde früh belohnt: Nach 13 Minuten traf Thomas Müller zur 1:0-Führung. Nach Pass von Mario Götze und Weiterleitung von Özil traf der Bayern-Stürmer ins Tor.
"Thomas Müller - bitte dein Trikot!" Dieser junge Fan hatte bereits vor dem Anpfiff seinen Favoriten ausgemacht - und offensichtlich auf den richtigen Spieler gesetzt.
Fast das 2:0: In der 23. Minute verpasste Wolfsburgs Julian Draxler einen komfortableren Vorsprung nur um wenige Zentimeter. Sein Distanzschuss flog knapp rechts am Tor vorbei.
Handball kann er: Im EM-Viertelfinale gegen Italien verursachte Jérôme Boateng einen Handelfmeter. Deutschland erreichte nach dem 1:1-Ausgleich erst im Elfmeterschießen das Halbfinale. Dort verletzte sich Boateng schließlich - und das DFB-Team schied aus. Im zweiten Spiel der WM-Qualifikation feierte der Verteidiger nun sein Comeback.
Mit Auge getroffen: Kurz nach dem Seitenwechsel bescherte Toni Kroos dem deutschen Team das 2:0 (49. Minute). Sein Schuss aus 17 Metern landete platziert in der rechten Ecke. Für die Entscheidung sorgte später Müller (65. Minute).
Bemüht, aber glücklos: Mario Götze absolvierte eine ordentliche Partie. Im ersten Quali-Spiel gegen Norwegen (3:0) wirkte der Mario-Gomez-Ersatz noch wie ein Fremdkörper im deutschen Spiel. Nach einigen Pflichtspieleinsätzen beim BVB scheint der 24-Jährige aber wieder besser in Form. Das Sturmproblem, zuletzt das Dauerthema beim DFB, war am Abend wie verschwunden.
Die EM 2016 verpasst. Auch die WM 2014 verpasst. Ilkay Gündogan ist eines der größten Versprechen im zentralen Mittelfeld - aber auch vom Verletzungspech verfolgt. Gegen Tschechien gehörte der Profi von Manchester City immerhin wieder zum Kader. Für seinen 17. DFB-Einsatz reichte es dann in der 76. Minute. Der 25-Jährige kam für Kroos.