WM-Team Japan Shinji und Shinji
Die Hoffnungen Japans für Brasilien sind eng mit Shinji Kagawa verknüpft. Doch der frühere Spieler von Borussia Dortmund kämpft auch zwei Jahre nach seinem Abschied aus der Bundesliga mit Anpassungsproblemen in der englischen Premier League. Vor der fünften WM-Teilnahme seines Landes will der 25-Jährige von Manchester United von einer Sonderrolle nichts wissen. "Du musst als Team gut spielen", sagte er vor seinem WM-Debüt.
Der italienische Trainer Alberto Zaccheroni ist vor der Abreise die Ruhe selbst. "Ich bin seit 30 Jahren Trainer. Ich habe genug Erfahrung, um zu wissen, wie wir mit Faktoren wie der Stärke der anderen Mannschaften, der Hitze und dem Reisen umzugehen haben", sagte der ehemalige Coach des AC Mailand. Wie zuletzt 2010 in Südafrika soll mindestens der Sprung ins Achtelfinale glücken.
"Wie stark unser Team ist, zeigt sich auch daran, dass Shinji Kagawa für Manchester United spielt, Yuto Nagatomo für Inter Mailand und Keisuke Honda für den AC Milan - drei Weltklubs immerhin", sagte Stürmer Shinji Okazaki. Auf die Tore des Mainzers bauen die Japaner.
Überhaupt sind die erste und zweite Bundesliga für Zaccheroni ein wichtiges Reservoir. Insgesamt sieben Profis aus Deutschland stehen im 23-köpfigen WM-Kader. Darunter Kapitän Makoto Hasebe vom 1. FC Nürnberg, der nach einer Knieverletzung im Saison-Endspurt sein Comeback feierte.
Auch sein Mannschaftskollege Hiroshy Kiyotake ist dabei. Hinzu kommen Atsuto Uchida (Schalke 04), Hiroki Sakai (Hannover 96), Gotoku Sakai (VfB Stuttgart) und Yuya Osako (1860 München).
Keisuke Honda steht beim AC Mailand unter Vertrag. Insgesamt verfügt Japan über großes Potential, es kann ein extrem dynamisches Spiel aufziehen. Das zeigte sich nicht zuletzt darin, dass sich Zaccheronis Truppe in der ersten Gruppenphase für die WM qualifizieren konnte.