WM-Trikots: Immer nah am Körper - DER SPIEGEL
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WM-Trikots Immer nah am Körper

Annette Kres ist studierte Modedesignerin - und muss jetzt Fragen zu gesellschaftlichen Geschlechterrollen beantworten. Das alles nur, weil sie die Damentrikots der deutschen Nationalelf entworfen hat. Die sind irgendwie femininer als die alten und ein bisschen kürzer.
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Designerin Annette Kres: Normalerweise entwirft sie weibliche Trainingskleidung vom Yoga-Shirt bis zur Trainingsjacke. Für die WM kreierte sie neue Damentrikots. So ein Auftrag kann überraschend brisant sein. mehr… .

Foto: Adidas
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"Kürzere Hosen machen noch kein Sexsymbol": Die neuen WM-Trikots waren ihr erster Fußballauftrag - und dann gleich einer, um den so viel Aufhebens gemacht wird.

Foto: Adidas
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Das Ergebnis ist laut Adidas feminin und elegant. Zu überprüfen an Torfrau Nadine Angerer,...

Foto: Adidas
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...an einem Adidas-Fotomodell,...

Foto: Adidas
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...pur und körperlos...

Foto: Adidas
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...oder auch an Nationalspielerin Kim Kulig.

Foto: Adidas
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Debüt der Kollektion: Zum Termin in einer Frankfurter Disco kamen auch Fußballerinnen, im Bild Nadine Angerer (links), Saskia Bartusiak (zweite von links) und Kim Kulig (rechts); dazwischen Designerin Annette Kres (zweite von rechts).

Foto: Adidas
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Kres und Kolleginnen: Wie feminin das alles ist, das haben sie und ihr Team nicht diskutiert, sagt die Designerin.

Foto: Adidas
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Sporttextil: Die Kleidung ist fast immer körpernah, doch selten ein Politikum.

Foto: Adidas
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Sex sells: Aber Ausnahmen bestätigen die Regel. Als Beachvolleyball 1996 olympische Disziplin wurde, schrieb der Volleyball-Weltverband vor, dass die Bikini-Höschen an der Seite nicht breiter als sieben Zentimeter sein dürften. Das wurde als sexistisch kritisiert.

Foto: Hannibal Hanschke/ picture-alliance/ dpa
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Gegenprogramm: Bei Begegnungen in islamischen Ländern dürfen die Damen nur weitgehend verhüllt aufspielen. Hier nehmen die Spielerinnen Fhimeh Zarie (links) und Marziyeh Fathi (rechts) von der iranischen Nationalmannschaft die Deutsche Assman Marlen aus Berlin-Kreuzberg in die Zange. Das Spiel am 28. April 2006 in Teheran endete übrigens 2:2.

Foto: epa/ picture-alliance/ dpa/dpaweb
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Alte Zeiten: Die Trikots passten vielen Spielerinnen früher hinten und vorne nicht. Am Gewinn des WM-Titels 2003 hinderte das die deutschen Fußballerinnen nicht.

Foto: Brendan_Mcdermid/ picture-alliance / dpa/dpaweb
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