Grafiken zum Klimawandel Wie sich die Erde wandelt
Das Klima im Vergleich: Die Farben zeigen die Abweichung der bodennahen Lufttemperatur übers Jahr 2013 im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 1951 bis 1980. Je dunkler das Rot, desto stärker die Erwärmung.
Globale Erwärmung: Die US-Weltraumbehörde Nasa und die Wetterbehörde NOAA verwenden unterschiedliche Messdaten. Beide Reihen zeigen einen deutlichen Anstieg der weltweiten Durchschnittstemperatur - und eine Pause der Erwärmung der Luft in den vergangenen 13 bis 16 Jahren. Auch zwischen 1945 und 1975 stagnierte die Erwärmung, damals sollen Abgaspartikel den Effekt der wärmenden Treibhausgase ausgeglichen haben. Die sogenannten Aerosole filterten das Sonnenlicht, so dass sich die Luft darunter nicht aufheizen konnte - so die Theorie.
2013 in der regionalen Bilanz: In den rötlichen Gebieten war das Jahr wärmer als üblich, in den bläulichen kühler.
Sonnenuntergang über Karatschi, Pakistan: Welche Rolle die Sonne bei der Pause der Erwärmung spielt, ist unklar.
2013 in der kurzfristigen regionalen Bilanz: In den rötlichen Gebieten war das Jahr wärmer als im Durchschnitt der vergangenen 32 Jahre, in den bläulichen kühler.
Ausdehnung des Meereises in Arktis (blaue Balken) und Antarktis (grüne Balken): Während die Klimaerwärmung das Eis am Nordpol schmelzen lässt, wächst es im Süden. Vermutlich kühlen Meeresströmungen die Region.
Niederschläge 2013: Die Farben zeigen die Abweichung der Niederschlagsmenge vom langjährigen Durchschnitt. Bläuliche Gebiete bekamen mehr Regen und Schnee als üblich, orangefarbene weniger; Weiß steht für eine durchschnittliche Menge. In grau gefärbten Regionen gibt es zu wenige Daten.
Sandsturm im Sudan: Auch 2013 wurden diverse Hitzerekorde aufgestellt.
Sonnenuntergang über England: Das Land erlebte 2013 einen ungewöhnlich kalten Frühling. Warum aber stockt die Erderwärmung?