Wolfgang Herrndorf Literatur im Lada
Der Schriftsteller Wolfgang Herrndorf (hier eine Aufnahme aus dem Jahr 2008) ist in der Nacht zum 27. August 2013 im Alter von 48 Jahren nach langer Krankheit gestorben.
Dieses Bild von 2004 zeigt Wolfgang Herrndorf beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt. Herrndorf gewann hier den Publikumspreis.
Eine Aufnahme von Wolfgang Herrndorf, entstanden 2011. Seinen großen Durchbruch erlebte der Schriftsteller mit dem Bildungsroman "Tschick" (2010), für den er vielfach ausgezeichnet wurde. "Tschick" wurde in 24 Sprachen übersetzt und verkaufte sich über eine Million Mal.
In "Tschick" erzählt Herrndorf die Geschichte zweier jugendlicher Außenseiter, die in einem Lada die wilde Fahrt durch Ostdeutschland antreten.
Wolfgang Herrndorfs erster Roman "In Plüschgewittern" erschien 2002, im Jahr 2008 kam eine überarbeitete Version auf den Markt.
Für den ironischen Agententhriller "Sand" (2011), seinen dritten Roman, erhielt Wolfgang Herrndorf 2012 den Preis der Leipziger Buchmesse. Bis kurz vor seinem Tod arbeitete Herrndorf an einem letzten Text mit dem Arbeitstitel "Isa".