Wolkenkratzer-Fotografin Jun Ahn Beinebaumeln über dem Abgrund
Fotografin Jun Ahn: Die Koreanerin verfolgt ein besonderes Kunstprojekt - Selbstporträts auf Hochhäusern. Hier sitzt sie in New York auf dem Dach.
Ahn schaut in die Straßenschluchten von New York. Die Bilder zeigen den Kontrast zwischen horizontaler und vertikaler Perpektive, sagt Ahn. Es sei sehr, sehr windig gewesen.
Ahn lässt sich aus dem Fenster ihres Apartments hängen. Dies ist eins der frühen Fotos der Serie aus dem Jahr 2008. "Plötzlich passte alles zusammen: Das Gebäude hinter mir symbolisierte die Vergangenheit, die Skyline vor mir die Zukunft. Und der leere Raum unter mir war das Hier und Jetzt."
Höhenrausch in Seoul in Südkorea: "Die meisten Menschen finden es toll, sich die Skyline einer Stadt von oben anzuschauen", sagt Ahn. "Wenn sie aber nicht in die Ferne gucken, sondern direkt nach unten, bekommen viele Höhenangst."
Im Apartment eines Freundes in New York: Ahn hatte bereits Ausstellungen in Seoul, St. Petersburg, New York und Hongkong.
Ahn im vorgetäuschten Sprung: Hier balanciert sie auf einem Gebäude im Norden von Seoul. Meist macht sie ihre Fotos ohne Sicherung.
Dächer von New York: Die Vorbereitungen für ein Foto dauern oft Monate.
Hongkonger Balanceakt: "Wenn ich in den Abgrund gucke, bin ich natürlich angespannt und habe Angst. Ich verspüre aber auch Freude."
Am Fenster einer Wohnung in New York: Die Recherchen für ihr Projekt beginnen im Internet bei Google Street View.
63 Building in Seoul: Um auf dieses Gebäude zu kommen, musste Ahn viel Geduld haben. Ein halbes Jahr dauerte es, bis die Genehmigung kam.
Gesichert! Jun Ahn benutzt Bergsteigerausrüstung, wenn sie sich weit nach vorne beugen und den Abgrund fotografieren will.