World Press Photo Die Sieger 2006
Das beste Bild des Jahres 2006 stammt vom US-Amerikaner Spencer Platt: Junge Libanesen fahren nach dem Bombardement in einem knallroten Cabrio durch die zerstörte Innenstadt von Beirut. Das Bild entstand am ersten Tag des Waffenstillstands.
Den ersten Preis in der Kategorie "Nachrichten" hat Oded Balilty gewonnen. Auf dem Bild ist eine Siedlerin in Amona im Westjordanland zu sehen, die sich mit aller Kraft gegen die anrückende israelische Sicherheitskräfte stemmt.
In der Kategorie "Sports Action" bekam der Niederländer Peter Schols für seine Aufnahme des berüchtigten Kopfstoßes, den der Franzose Zinedine Zidane seinem Kontrahenten, dem Italiener Marco Materazzi, bei der Fußball-Weltmeisterschaft verpasste.
Der zweite Preis in der Kategorie "Allgemeine Nachrichten" ging an den Amerikaner Peter van Agtmael.
Den ersten Preis in der Kategorie "Spot News Single" bekam Fotograf Akintunde Akinleye. Seine Aufnahme zeigt einen Mann zwischen den Trümmern eines Hauses kurz nach der Explosion einer Gas-Pipeline im nigerianischen Lagos.
Platz eins bei den "Spot News Stories" ging an Davide Monteleone. Er hat die Folgen des israelischen Bombardements auf den Libanon im Bild festgehalten.
In der Kategorie "Zeitgeschehen Einzelbilder" setzte sich der Argentinier Walter Astrada durch. Auf dem Foto ist ein Opfer von frauenfeindlicher Gewalt in Guatemala zu sehen.
Platz zwei bei den "Allgemeinen Nachrichten Einzelbilder" vergab die Jury an den Dänen Jan Grarup, der Flüchtlinge im afrikanischen Darfur fotografierte.
Platz zwei, "Menschen in den Nachrichten", ging an Arturo Rodriguez. Er hat Touristen auf Teneriffa beobachtet, die Einwanderern aus Afrika helfen.
Dritter Platz bei den "Sport Feature Einzelbildern" für den Italiener Lorenzo Ciccone Massi, der Sportschüler in Peking aufgenommen hat.
In der Kategorie "Sports Action Einzelbilder" gewann Max Rossi. Das Foto zeigt Turner bei der Weltmeisterschaft in Dänemark.
Das beste Bild aus der Kategorie "Sports Features" hat João Kehl in einer Boxhalle in São Paulo gemacht.
Erster Preis für "Zeitgeschehen" für José Cendón. Das Foto zeigt einen Patienten in einem psychiatrischen Krankenhaus in Burundi.
Erster Platz in der Kategorie "Tägliches Leben": David Guttenfelder fotografierte den "Lonely Man" in Tokio.
Der zweite Platz in der Kategorie "Tägliches Leben Einzelbild" ging an David Butow. Sein Beitrag zeigt eine Straßenszene in New York.
"Allgemeine Nachrichten", Platz drei, gewann Daniel Aguilar für dieses Bild, das einen Mann zeigt, der in der von Unruhen geplagten mexikanischen Stadt Oaxaca der Plünderei verdächtigt und deswegen an einen Pfahl gebunden wurde.
Bei den "Porträts" holte sich Nicolas Righetti den ersten Platz. Auf dem Bild ist der "Vater der Turkmenen", Präsident Separmurad Nyazow von Turkmenistan, zu sehen.
Das Gesicht von Clint Eastwood, aufgenommen von Damon Winter, belegte den dritten Platz in der Kategorie "Porträts Einzelbild".
"Kunst und Unterhaltung Einzelbild", Platz zwei, zeigt Künstlerin Debbie Davis vor einer Show in New Orleans. Fotografiert hat sie Carolyn Cole.
Ein Serval, eine afrikanische Katzenart, brachte dem Fotografen Michael Nichols den ersten Platz in der Kategorie "Natur Einzelbilder" ein. Das Bild entstand im Zakuma-Nationalpark im Tschad.
Erster Platz im Bereich "Natur": Ein Seeleopard jagt in der Antarktis einen Pinguin, aufgenommen von Paul Nicklen.
Denis Darzacq hat einen Straßenakrobaten in Paris fotografiert und den ersten Preis für die Kategorie "Kunst und Unterhaltung" gewonnen.