Würfel: Verblüffende Vielfalt - DER SPIEGEL
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Spielgerät Die Vielfalt der Würfel

Gelegenheitsspieler kennen nur den sechsseitigen Würfel. Doch es gibt noch viel mehr Formen, die teils auch viel größere Augenzahlen ermöglichen.
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Ikosaeder: Basis dieses Würfels ist ein Platonischer Körper, der aus 20 gleichseitigen Dreiecken besteht. Platonische Körper besitzen die höchstmögliche Symmetrie. Sie bestehen aus gleichseitigen Polygonen, an jeder Ecke treffen gleich viele Kanten zusammen.

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Körper aus zehn Drachenvierecken: Diese Würfel kommen häufig bei Rollenspielen zum Einsatz. Wirft man zwei zugleich, kann man alle Zahlen von 1 bis 100 darstellen. Das pentagonale Trapezoeder ist zwar kein platonischer Körper, aber auf jeden Fall ein fairer Würfel.

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Das Foto zeigt die fünf verschiedenen Würfel, die mit Platonischen Körpern möglich sind. Von links Oktaeder (8 Seiten), Dodekaeder (12), Tetraeder (4), Ikosaeder (20), Hexaeder (6).

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Dieser sogenannte Rhombentriakontaeder hat 30 Seitenflächen, bei denen es sich sämtlich um Rhomben handelt. Er gehört zur Gruppe der Catalanischen Körper, die alle nur eine Art von Seitenfläche haben und sich daher gut als Würfel eignen. Auch der D120 ist ein Catalanischer Körper.

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Die beiden Würfel vorn links gehören in die Gruppe Archimedischer Körper. Sie lassen sich aus den Platonischen Körpern erzeugen, indem man Ecken abstumpft. Vorn links ist ein Tetraederstumpf, daneben ein Oktaederstumpf. Die übrigen drei Würfel sind Catalanische Körper, und zwar Rhombendodekaeder (12 Seiten), Deltoidalikositetraeder (24) und Deltoidalhexakontaeder (60).

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