Würgeschlangen: Python-Plage in Florida - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Würgeschlangen Python-Plage in Florida

Eingeschleppte Pythons vermehren sich in Florida und fressen sich durch die einzigartige Fauna. Mit einer List wollen Biologen nun die Plage eindämmen.
1 / 9

Beliebtes Haustier: Schon für 20 US-Dollar gehen die Baby-Tigerpythons in Florida über den Ladentisch. Anfangs nur 50 Zentimeter lang, werden sie binnen eines Jahres knapp zwei Meter lang. Viele Halter wissen sich dann nicht mehr anders zu helfen, als die exotischen Tiere auszusetzen

Foto: AP / National Park Service
2 / 9

Kampf mit der Würgeschlange: Wildtier-Biologe Skip Snow versucht zusammen mit einem Kollegen, im Everglades National Park in Florida einen 4,5 Meter langen Dunklen Tigerpython einzufangen

Foto: AP / Everglades National Park
3 / 9

Ranger mit Python (in den Everglades): Invasion der Giganten - voriges Jahr fanden die Wildhüter 95, dieses Jahr bereits 150 Würgeschlangen in den Sümpfen

Foto: Bob DeGross / Everglades National Park
4 / 9

Schlangenweibchen als Lockvogel: Biologen implantieren einer weiblichen Würgeschlange einen Peilsender. Danach soll sie in den Sümpfen ausgesetzt werden. Die Hoffnung der Forscher ist, so die Lage der versteckten Balzplätze der Riesenschlangen zu erfahren - um der Plage Herr zu werden

Foto: Everglades National Park
5 / 9

Alligator mit erlegtem Python: Brutale Reptilienkämpfe - die Schlangen fressen Reiher, Rotluchse, Waschbären, Beutelratten, Bindentaucher, Schneesichler und Rallenkraniche. Ausgewachsene Würger wagen sich auch an Alligatoren heran. Der Ausgang dieser Kämpfe ist aber ungewiss ...

Foto: Everglades National Park
6 / 9

Python als Beute: Python molurus bivittatus ist größer als die 45 in den Everglades alteingesessenen Schlangenarten. Mittlerweile vermehren sich die Tiere auch in den Sümpfen - Biologen finden nun auch Jungtiere in freier Wildbahn

Foto: AP / National Park Service
7 / 9

Geplatzt: Im Herbst 2005 fanden Ranger des Everglades National Park einen toten, aufgeplatzten Tigerpython, in dessen Kadaver ein ebenfalls toter Alligator steckte. Die Schlange hatte sich offenbar an ihrem Opfer übernommen

Foto: AP / National Park Service
8 / 9

Exotisches Haustier, kurioser Fall: Die Mode, Riesenschlangen als Haustiere zu halten, führt zuweilen auch zu skurillen Situationen. Im Sommer etwa fraß der Python Houdini im US-Bundesstaat Idaho eine Heizdecke...

Foto: AP
9 / 9

Unverdaulich: ... die Decke samt Kabeln und Kontrollgerät (Röntgenbild) musste dem mehr als dreieinhalb Meter langen Tier operativ entfernt werden

Foto: AP
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?