Wukalina Walk auf Tasmanien Weg der Ureinwohner
Bay of Fires auf Tasmanien: Benannt ist die Bucht nach den Feuern, die die Bewohner hier einst entzündet hatten. Auf dem Wukalina Walk kommen auch Touristen hierher.
Rocky Sainty auf dem Gipfel des Wukalina: Der Guide bringt den Gästen die Traditionen der Ahnen näher. Er selbst lernte in der Schule noch, dass es auf Tasmanien keine Aborigines mehr gibt.
Wallabys: Die kleinen Beuteltiere sehen putzig aus, werden aber auch gegessen.
Wandern über endlose Strände: Auf dem Wukalina Walk lernen Besucher viel über die Heimat der Ureinwohner.
Sonnenuntergang: Die viertägige Wanderung wird von zwei Guides begleitet. Sie ist das erste Tourismusprojekt dieser Art auf Tasmanien.
Bis zu zehn Wanderer können teilnehmen, die Nachfrage ist hoch. Übernachtet wird in Hütten einer Lodge und im Leuchtturm.
Verschnaufpause auf einem Hügel: Der Wukalina Walk führt durch wilde Natur und immer nahe der Küste entlang.
An den einsamen Stränden sammelten die Ureinwohner früher Krebse und Muscheln, auch ihre Nachfahren treffen sich in den Ferien hier.
Rundgewaschene Felsen in den Buchten: "Ich habe gesehen, wie Gäste durch diese Wanderung verändert wurden, wie sie weinten", sagt Projektmanagerin Gill Parssey. "Wir können weitere 50 Jahre auf Versöhnung warten. Oder wir bringen die Weißen hier zu uns raus."
Karkalla-Pflanzen am Strand: Die pinken Blüten sind schon von Ferne gut erkennbar, eine Paste aus den Samen hilft bei Wunden.
Korbflechten aus Riedgräsern: Wer sich auf den Walk macht, lernt bei den Guides auch Fertigkeiten der Ureinwohner.
Camp: Die Unterkünfte sind von den traditionellen Rundhütten der Palawa inspiriert. Über einen Rahmen aus Zweigen wurde Rinde ausgebreitet.