Fotostrecke Explosion in Wuppertal legt Haus in Schutt und Asche
Mehrere Menschen wurden verletzt, als sich in der Nacht zum Sonntag in einem Mehrfamilienhaus in Wuppertal eine Explosion ereignete. Jetzt gibt es einen Tatverdächtigen.
Laut Polizei und Staatsanwaltschaft soll ein Bewohner des Hauses die Detonation ausgelöst haben, indem er Gasleitungen manipulierte. Er soll suizidal gewesen sein.
In der Häuserreihe klafft eine Lücke: Fünf Menschen wurden schwer verletzt. Weitere 31 Menschen konnten sich retten oder wurden gerettet.
Die Trümmer liegen auf der Straße. Ein Teil des Hauses stürzte komplett ein.
Im Inneren des Hauses war an mehreren Stellen Feuer ausgebrochen. Lange Zeit war unklar, ob sich unter den Trümmern noch weitere Opfer befinden. Schließlich gaben die Behörden Entwarnung: Es werde niemand vermisst.
Kurz vor Mitternacht hatte ein gewaltiger Knall die Menschen der Lenneper Straße im Wuppertaler Stadtteil Langerfeld aus dem Schlaf gerissen.
Die Detonation hatte große Teile des Hauses mit drei Etagen und einem Dachgeschoss regelrecht weggesprengt.
Die Ruine war zunächst für die Ermittler nicht begehbar, dies sei einfach zu gefährlich, sagte ein Polizeisprecher.
Auch zahlreiche geparkte Fahrzeuge wurden in Mitleidenschaft gezogen.