X-Games Durch den Schlamm, durch die Luft
Die X-Games gelten als die Olympischen Spiele der Action-Sportarten. 1995 erstmals in Los Angeles ausgetragen, kommen seitdem Skateboarder, BMX-Fahrer, Motocross-Fahrer und Rally-Car-Piloten zusammen.
Im Münchner Olympiapark ist ein regelrechter Spielplatz für Actionfreaks entstanden, mit Rampen, Halfpipes und Schlammparcours.
Die X-Games sind der Versuch, das deutsche Sportpublikum für ein Produkt zu begeistern, von dem es bisher allenfalls am Rande mal gehört hat: Actionsport.
Die X-Games sind ein Beispiel dafür, wie modernes Sportmarketing funktioniert: Es geht nicht um den Wettkampf im klassischen Sinn, wer gewinnt, ist zweitrangig. Es geht vor allem um spektakuläre Bilder.
Das Risiko, das die Athleten eingehen, ist fester Bestandteil der Show.