Zahl der minderjährigen Bundeswehr-Rekruten steigt - DER SPIEGEL
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Bundeswehr wirbt um Personal Karrieren zwischen Matsch und Marine

Seit dem Wegfall der Wehrpflicht sucht die Bundeswehr händeringend nach Personal. Um ihr Image aufzupolieren, nimmt sie viel Geld in die Hand, wirbt in Schulen und auf Jobmessen - so wie in Hamburg.
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Kapitänleutnant Ralf Meyer berät die 18-jährige Jenny Hinz und ihre Eltern auf der Jobmesse in Hamburg. Nach dem Abitur ist für die Schülerin die Bundeswehr eine ernsthafte Option. Allerdings will sie nicht in den militärischen Bereich, sondern sich im zivilen Bereich ausbilden lassen.

Foto: Joerg Modrow
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Die 15-jährige Julia Assen ist über die Youtube-Serie "Die Rekruten" auf die Bundeswehr aufmerksam geworden. "Ich finde es interessant zu sehen, wie die Ausbildung dort abläuft", sagt sie. Eine Karriere als Soldatin kann sie sich aber nicht vorstellen. Eine kaufmännische Ausbildung in der Verwaltung käme für sie aber in Frage.

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Zwei Feldjäger stehen mit einem Motorrad am Stand der Bundeswehr. Im Hintergrund sind Werbeslogans der Truppe zu sehen: "Grünzeug ist auch gesund für deine Karriere."

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Die Bundeswehr wirbt mit attraktiven Arbeitsbedingungen: Als Student verdient man monatlich 1800 Euro netto. Wer den Weg eines Studiums einschlägt, muss sich allerdings im Zuge seiner militärischen Laufbahn für mehrere Jahre verpflichten.

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"Die Bundeswehr ist ein attraktiver Arbeitgeber", sagt Kapitänleutnant Ralf Meyer zu den Zuschauern auf der Jobmesse in Altona. Besonders als Ralf Meyer die hohen Netto-Löhne während des Studiums erwähnt, sind die Zuhörer plötzlich sehr aufmerksam.

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Viele Schüler- und Schulabgänger sind gemeinsam mit ihren Eltern in die Halle vom Cruise Center Altona gekommen.

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"Wir wollen dich als Soldaten, das muss dir klar sein". Darauf weisen die Berater am Infostand der Bundeswehr die Interessierten in kurzen Info-Gesprächen immer wieder hin.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?