Zebrafisch: Wundersame Regeneration - DER SPIEGEL
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Zebrafisch Wundersame Regeneration

Ist der Zeh abgefroren oder die Niere zerstört, gilt beim Menschen: Gliedmaß und Organ werden sich nie regenerieren. Viele Tiere verfügen dagegen über erstaunliche Erneuerungskräfte. Was Fischen das Nachwachsen von Flossen ermöglicht, haben deutsche Forscher jetzt herausgefunden.
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Betäubter Zebrafisch: Um die Regenerationsfähigkeit der Tiere zu erforschen, haben Forscher der Universität Konstanz Zebrafischen einen Teil der Schwanzflosse abgeschnitten.

Foto: Gerrit Begemann
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Gekappte Flosse: Da die Schwanzflosse kein lebenswichtiges Organ ist, eignet sie sich, um die Regenerationmechanismen zu studieren.

Foto: Gerrit Begemann
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Schwanzflosse eines Zebrafisches: Pigmente geben der Flosse ihre typische Streifenfärbung.

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Schwanzflosse unmittelbar nach der Amputation: Sofort beginnt ein aus mehreren Zellschichten bestehendes Wundgewebe die Verletzung zu verschließen.

Foto: Gerrit Begemann
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Schwanzflosse nach einem Tag: Ein noch farbloses Gewebe, das sogenannte Blastema, hat sich gebildet. Wie die Wissenschafter herausgefunden haben, ist eine Substanz namens Retinsäure für diesen Prozess entscheidend. Fehlt sie, stirbt das neue Gewebe ab.

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Fortschreitende Regeneration: Nach zwei bis drei Tagen hat sich das Blastema vergrößert. Blutgefäße versorgen das neu gebildete Gewebe.

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Sieben Tage nach der Amputation: Die Flosse hat bereits wieder ihre ursprüngliche Form.

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18 Tage nach dem Kappen der Flosse: Kleinere Unregelmäßigkeiten können zurückbleiben, doch zum größten Teil hat sich die Flosse regeneriert.

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