Zehn Lightroom-Alternativen - DER SPIEGEL
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Fotos bearbeiten Lightroom-Alternativen

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Darktable ist eine gute Alternative für ambitionierte Hobbyfotografen, die sich intensiver mit der Bildbearbeitung beschäftigen. Das kostenlose Open-Source-Programm sieht Lightroom sogar ähnlich, wirkt allerdings etwas sperriger und auch die Bildbearbeitungsfunktionen verbreiten mitunter einen etwas spröden Charme. Doch es lohnt sich, die Funktionen einmal genauer zu erforschen. Denn Darktable bietet ausgezeichnete Werkzeuge, die durchaus mit Lightroom konkurrieren können. Zudem bietet es für mehr Werkzeuge die Möglichkeit, Anpassungen nur auf einen ausgewählten Bildbereich anzuwenden. Schön: Darktable kann die meisten Bildkorrekturen von Lightroom übernehmen.

System: Windows, macOS, Linux
Preis: kostenlos
Website: www.darktable.org 

Foto: Markus Schelhorn
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Capture One ist besonders für anspruchsvolle Fotografen oft besser geeignet als Lightroom. Ursprünglich hat der Kamera-Hersteller Phase One das Programm Capture One entwickelt, um Bilder verwalten und bearbeiten zu können, die mit den hauseigenen Kamerarückteilen erstellt wurden. Mittlerweile unterstützt Capture One auch andere Kameramodelle, beispielsweise von Nikon, Canon und Sony. Für Besitzer bestimmter Sony-Kameras gibt es übrigens eine eigene, günstigere Version. Capture One hat seine Stärken vor allem in der Studio-Fotografie. Es bietet unter anderem Tethered Shooting, also eine direkte Übertragung von Bildern einer Kamera auf den PC. Auch die Korrekturfunktionen für Porträt-Aufnahmen sind feiner und ausgefeilter als bei Lightroom. Capture One bietet übrigens eine Import-Funktion für Lightroom-Kataloge.

System: Windows, macOS
Preis: ab 279 Euro oder ab 23,80 Euro pro Monat
Website: www.phaseone.com ; 30-Tages-Testversion

Foto: Markus Schelhorn
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DxO Photo Lab bietet zwar eine nur eingeschränkte Möglichkeit der Bildverwaltung. Allerdings punktet das Programm mit ausgezeichneten Autokorrektur-Möglichkeiten und eignet sich so für diejenigen, die viele Bilder auf einen Rutsch verbessern möchten. Optics Pro hieß das Programm ursprünglich, erst in der aktuellen Version wurde es umgetauft.

System: Windows, macOS
Preis: ab 150 Euro
Website: www.dxo.com ; 30-Tages-Testversion

Foto: Markus Schelhorn
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On1 Photo RAW ist zweifelslos einer der heißesten Konkurrenten zu Lightroom. Die größte Einschränkung zuerst: Das Programm gibt es nur auf Englisch. Doch wen das nicht stört, den erwartet eine ausgesprochen funktionsreiche Bildverwaltung mit sehr guten Bildkorrekturmöglichkeiten, die sich an anspruchsvolle Fotografen richtet.

System: Windows, macOS
Preis: 120 US-Dollar
Website: www.on1.com ; 30-Tages-Testversion

Foto: Markus Schelhorn
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Luminar von Skylum (ehemals Macphun) verbindet Funktionen von Lightroom und Photoshop, unterstützt beispielsweise Pixelebenen und bietet Korrekturebenen. Einziges Manko: Noch bietet Luminar keine Bildverwaltung. Sie soll aber bald folgen.

System: Windows, macOS
Preis: 70 Euro
Website: www.skylum.com ; 30-Tages-Testversion

Foto: Markus Schelhorn
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Aftershot Pro ist ein einfach zu bedienendes Allrounderprogramm von Corel, das sich an anspruchsvolle Hobby-Fotografen richtet. Mit dabei ist eine stattliche Anzahl von Plug-ins. Aftershot Pro bietet sogar Ebenen. Doch Masken lassen sich nur eingeschränkt erstellen, daher sind auch gezielte Anpassungen von Bildbereichen nicht die Stärke des Programms.

System: Windows, macOS
Preis: 90 Euro
Website: www.aftershotpro.com ; 30-Tages-Testversion

Foto: Markus Schelhorn
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Exposure X3 richtet sich mit seinen Werkzeugen an den anspruchsvollen Fotografen beziehungsweise Profi. Wie On1 Photo RAW ist Exposure X3 von AlienSkin nur auf Englisch erhältlich. AlienSkin hat sich einen Namen mit hervorragenden Simulationen analoger Filme gemacht. So gibt es auch Exposure X3 im Bundle mit diesen Film-Packs.

System: Windows, macOS
Preis: 200 US-Dollar
Website: www.alienskin.com ; 30-Tages-Testversion

Foto: Markus Schelhorn
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AcDsee ist einigen Windows-Anwendern sicherlich ein Begriff als Klassiker unter den Bildverwaltungsprogramen. Seinen Ursprung hatte es bereits 1994. Der Funktionsumfang dieses Programms ist beachtlich und eignet sich auch für anspruchsvolle Fotografen. Allerdings ist die Bedienung etwas sperrig und gewöhnungsbedürftig.

System: Windows, macOS
Preis: ab 69 Euro
Website: www.acdsee.com ; 30-Tages-Testversion

Foto: ACD Systems
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Photo Director ist eine erstaunlich gute Bildverwaltung von Cyberlink, die etwas im Schatten der Konkurrenten zu stehen scheint. Zu Unrecht, denn die auf Hobby-Fotografen zugeschnittene Anwendung kommt mit guten Bildbearbeitungsfunktionen, mit der man bereits die gängigsten Korrekturen und noch einiges mehr durchführen kann.

System: Windows, macOS
Preis: 100 Euro
Website: www.cyberlink.de ; 30-Tages-Testversion

Foto: Markus Schelhorn
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Apple Fotos können nur Besitzer von Apple-Gerätschaften verwenden. Das Programm ist der Nachfolger von iPhoto, das sich an Amateure gerichtet hat, und der Profi-Anwendung Aperture. Es bietet eine beeindruckende intelligente Bilderkennung, mit der man beispielsweise Bilder von Bergen, Wäldern oder Strand per Suchbegriff findet. Auch die Bearbeitungsfunktionen können sich sehen lassen. Gute Werkzeuge sind bereits integriert, zudem kann man die Funktionen anderer Programme einbinden. Ebenfalls erwähnenswert ist die gute Diashow- und Fotobuch-Funktion. Zudem kann man über die iCloud nahtlos seine komplette Bildbibliothek mit allen eigenen Apple-Geräten teilen.

System: macOS, iOS
Preis: kostenlos
Website: www.apple.com 

Foto: Markus Schelhorn
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