Zigaretten: Schock-Verpackung - DER SPIEGEL
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Zigaretten Schockverpackungen weltweit

Raucherlungen, verfaulte Zähne und Füße: Künftig sollen Schockbilder auf Zigarettenpackungen den Europäern die Lust aufs Rauchen vermiesen. Das beschloss das EU-Parlament. Die strengeren Tabakrichtlinien gelten ab 2016. In vielen anderen Ländern der Welt ist das schon Realität. Ein Überblick in Bildern.
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Zigarettenschachtel der Marke Davidoff (Archivbild): Mit Schockeffekten wie diesem will das EU-Parlament gegen die Nikotinlust ankämpfen. Es beschloss am Mittwoch strengere Tabakrichtlinien. Diese sehen unter anderem vor, dass Warnhinweise 65 Prozent der Vorder- und Rückseiten von Zigarettenschachteln bedecken müssen.

Foto: Angelika Warmuth/ dpa
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Noch schön bunt: Nach der Entscheidung des EU-Parlaments werden künftig EU-weit die Oberflächen von Zigarettenpackungen mit Bildern von teerhaltigen Lungen und verfaulenden Füßen bedeckt sein.

Foto: Oli Scarff/ Getty Images
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Eine Auslage in Singapur: Die Bilder können Nichtraucher davon abhalten, mit dem Rauchen anzufangen, zeigen Untersuchungen. Als erstes Land der Welt verpflichtete Uruguay im Jahr 2005 die Zigarettenhersteller dazu, neben geschriebenen Gesundheitswarnungen Abschreckungsbilder auf ihre Päckchen zu drucken.

Foto: Hanns-Peter Lochmann/ dpa
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Deutliche Botschaften: Dass Rauchen der Gesundheit schadet, ist eine Binse. Vom Rauchen abhalten kann das Wissen offensichtlich kaum. Die Bilder sollen dem Verdrängen der Botschaften entgegenwirken. Diese Aufnahmen stammen aus einer Anti-Rauch-Kampagne des US-amerikanischen Center for Disease Control and Prevention.

Foto: AP/ CDC
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Die Fotos zeigen zwei von neun Zigaretten-Schockbildern der US-amerikanischen Food and Drug Administration. Australien ist noch einen Schritt weiter: Seit dem 1. Dezember 2012 gibt es dort nur noch Packungen zu kaufen, die zu 80 Prozent mit Abschreckungsbildern bedruckt sind - und den Markennamen ausschließlich ohne Logos und Farben in einheitlicher Schrift auf olivgrün-braunem Hintergrund zeigen dürfen.

Foto: AP/ U.S. Food and Drug Administration
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Zigaretten verursachen Schlaganfälle und Herzkrankheiten: Ein weiterer Entwurf der US-amerikanischen Schockbilder.

Foto: Anonymous/ AP
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Frühchen in seiner Box: Dieses eher noch harmlose Foto weist auf die Risiken des Rauchens während der Schwangerschaft hin. Es stammt aus Belgien.

Foto: Yves Logghe/ AP
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Verfaulte Zähne und die Warnung vor Krebs: Mit einer Servicenummer wollen die USA Nikotinabhängige direkt auf den richtigen Weg lenken.

Foto: AP/ FDA
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Schockbilder auf Zigarettenpackungen in Bangkok: Die Tabakabhängigkeit und ihre Folgen sind ein weltweites Problem. Rund 60 Länder haben sich mittlerweile der Abschreckungsstrategie mit Bildern angeschlossen, die EU ist jetzt auch gefolgt.

Foto: Apichart Weerawong/ AP
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Eine Frau in ihren letzten Zügen: Dieser Entwurf für Schockbilder auf Zigaretten stammt ebenfalls aus den USA.

Foto: AFP/ FDA
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Der starke Marlboro-Cowboy auf einem Plakat in Indonesien: Der Marlboro Man ist eine der weltweit bekanntesten Werbefiguren. Die Zigaretten werden in der Werbung häufig mit Stärke und Coolness verbunden.

Foto: Ulet Ifansasti/ Getty Images
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Schockbilder bilden einen extremen Gegensatz zur Werbebotschaft: Kanada hat die Bilderpflicht schon vor längerer Zeit eingeführt. Neben den Fotos sind die Steuergesetzgebung und Nichtraucherschutzgesetze wichtige Maßnahmen, um das Rauchen einzudämmen.

Foto: ? Christinne Muschi / Reuters/ REUTERS
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Werbung in Indonesien: Überall auf der Welt zielen Tabakunternehmen mit ihren Werbestrategien auf junge Leute ab. Mit einem Tabakwerbeverbot tut sich die deutsche Regierung allerdings schwer - für Krebsforscher unverständlich. Wahrscheinlich ist bei dem Thema der Einfluss der Tabaklobby zu groß.

Foto: Dita Alangkara/ ASSOCIATED PRESS
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