Zu Besuch beim Späße-Dealer "Das ist kein Scherz, das ist Arbeit"
Durchschlagender Erfolg: Dieser Nagel-durch-Hand-Effekt eignet sich wunderbar, um Klassenarbeiten zu vertagen.
Auf Lücke gehen: Für den verwegenen Boxer-Look mit Zahnlücke.
Darf's etwas mehr sein?: Wer war hier wohl am Werk? Abgehackte Arme, Beine, Füße und Hände sind sicher nicht jedermanns Sache.
Ferngesteuerter Furz: Die "Fart Machine 2" besteht aus einem Lautsprecher und einer Fernbedienung. Das Hi-Tech-Furzkissen wurde in Deutschland verboten. Die Funkfrequenz störte den Babyphone-Empfang in Wohngebieten.
Geheimnisvolle Stimmen aus dem Frack: Leider erklärt diese Darstellung die Funktionsweise des gezeigten Scherzartikels nur bedingt.
Der Pups aus der Spraydose: Der ideale Begleiter jedes Furzkissens. Zum peinlichen Geräusch liefert dieses Spray den entsprechenden Duft.
Milch-Spinnen-Rechnung: Aus der Milchdose krabbelt eine Spinne. Damit wird jedes lahme Kaffeekränzchen zur Herzkasper-Party.
Aua!: Eingeklemmte Finger zum Aufkleben.
Der Zappel-Polizist: Urkomische Neuheit! Jede Bewegung lässt die Figur ulkig zappeln. Diese Abbildung ist aus einem historischen Katalog von 1930.
Da reißt die Hose!: Die Zeichnung eines Gesäßes lädt auf der Verpackung einer Stinkbombe dazu ein, jemanden zu ... verarschen.
"Kotzi": Eine höchst detailverliebte Nachbildung von Erbrochenem.
Noch eher unschuldig: Scherzartikel in den zwanziger Jahren.
"Willy Exerciser": Sex-Scherzartikel wie diese Penis-Hantel sind der Renner auf Junggesellen-Abschieden.
Der Spucke-Jackpot: Wenn man an dem Hebel zieht, wird man von einem kleinen Mann angespuckt.
Heinz Erfurth: So präsentiert sich der Unternehmer auf seiner Internet-Seite. Kein Zweifel, dieser Mann versteht was von dem Geschäft.
Furzkissen, damals: Damals wurde dieser Klassiker als "musikalischer Stuhlsitz" angeboten - für 30 Pfennige.
"Sehr ulkig!": Der "Blutige Finger" - ein Evergreen unter den Scherzartikeln.
Dracula empfiehlt Blut-Kapseln: Kapsel in den Mund nehmen und zergehen lassen.
Stinkbomben für Raucher: Hierbei handelt es sich um kleine Stäbchen, die man heimlich in Zigaretten stecken konnte. Damit wurde jede Fluppe zur stinkenden Rauchbombe.
Ohne Rauch geht's auch: Diese Scherz-Zigarette wird oft im Theater verwendet. Der Rauch entsteht, wenn man reinpustet. Weil sich Kinder nicht immer an Gebrauchsanweisungen halten, kam es zur Hustenanfall-Tragödie. Ein 12-jähriger Junge aus Rheinland-Pfalz inhalierte den Inhaltsstoff Talkum und kam ins Krankenhaus. Danach wurde der Artikel verboten.
Spitzen-Spritzer: Der explosive Hundehaufen erschreckt selbst den stoischsten Vierbeiner - und seine Besitzer.
Sex sells!: Das gilt nicht nur in der Werbung, sondern auch in der Scherzartikel-Branche. Latex-Brüste zum Umschnallen und hüpfende Penisse für das Amaturenbrett sind echte Branchen-Bestseller.
Gesundheit: Niespulver kann man immer gebrauchen.
Würmer in der Limonade: Die kleinen Kapseln lösen sich im Wasser auf und sehen dann aus wie Maden. Lecker.
Schreck aus dem Senfglas: Statt Senf steckt eine gelbe Riesenschlange in diesem Glas.
Falsche Fliegen: Ein Spaß für Spinnen?
Kaugummi-Falle: Wer dieses Kaugummi-Angebot annimmt, wird sich auf einen dicken Daumen einstellen müssen.
Scherzartikel-Katalogseite aus den dreißiger Jahren: Vom "Bandmaß der Liebe" bis zum "Schandfleck der Hausfrau" gab es damals schon alles, was man benötigte, um so richtig Unfug zu treiben.
Verrückt: "Die hirntote Zombie-Ausgabe" des "Mad Magazins" bietet als Gimmick klebrigen Schleim.
Eis-Beißer: Diese Gebiss-Eiszange kann einem die Lust auf einen Drink "on the rocks" gründlich verderben.
Eher Schreck-Artikel: In Kunstblut eingelegte Fingerkuppen, Ohren und Augäpfel.
Historische Scherzartikel-Katalogseite: Die Darstellungen der Produkte wurden aus Kostengründen handillustriert. Scherzpralinen mit Senffüllung und Sylvester-Gießblei waren die beliebtesten Artikel damals.
Scharfe Gummis: Gummibärchen mit Chilli-Geschmack. Scherzartikel-Händler Heinz Erfurth: "Schmecken eigentlich ganz gut."
Verbotener Zauberzucker: Auf dieser Tafel sind alle Zauberzucker-Variationen der Erfurth GmbH Scherzartikel. Löst sich der Würfel auf, gibt er eine kleine Plastikfigur frei. Der TÜV hat dieses Produkt verboten: Kleinteile könnten verschluckt werden.
Im Durchschnitt lustig: Und schon ist der Finger ab. Täuschend echt sieht der "Schlimme Finger" nur aus der Ferne aus. Um kurzsichtige Tanten zu erschrecken reicht es allemal.
Wackelauge sei wachsam: Der Scherzbrillen-Klassiker darf im Sortiment der Familie Erfurth natürlich nicht fehlen.
Klapperschlangeneier: Ein Klassiker. Schon in den dreißiger Jahren wurde dieser Scherzartikel unter dem Namen "Trommelbrief" verkauft. Beim Öffnen der Tüte trommelt ein Metallring von innen gegen das Papier und macht unheimliche Klapperschlangengeräusche.
Hundebomben: Diese Bomben waren allerdings nicht als Scherz gedacht, sondern als Selbstverteidigung von Fahrradfahrern gegen Hunde.