Zugunglück bei Bad Aibling - DER SPIEGEL
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Zugunglück Der Unfall bei Bad Aibling

Das Zugunglück von Bad Aibling ist auf menschliches Versagen zurückzuführen: Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen fahrlässiger Tötung gegen den Fahrdienstleiter.
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Das Zugunglück von Bad Abiling mit elf Toten und mehr als 80 Verletzten geht laut Angaben der Ermittler auf menschliches Versagen zurück.

Foto: Amelie Sachs/ dpa
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Gegen den 39-jährigen Fahrdienstleiter sei ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Tötung, Körperverletzung und eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet worden, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Wolfgang Giese.

Foto: Peter Kneffel/ dpa
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Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (Mitte) und der SPD-Fraktionsvorsitzende im bayerischen Landtag, Markus Rinderspacher (links) besuchen die Unglücksstelle in Bad Aibling, wo zwei Züge ineinanderrasten. "Das Land trauert und ist erschüttert", sagte Seehofer.

Foto: Peter Kneffel/ dpa
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Das Zugwrack in Oberbayern: Bei dem Unglück waren am vergangenen Dienstag zwei Nahverkehrszüge auf der privat betriebenen Meridian-Strecke zwischen Holzkirchen und Rosenheim frontal zusammengestoßen.

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Elf Menschen starben, mehr als 80 wurden zum Teil schwer verletzt.

Foto: Peter Kneffel/ AP/dpa
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52 der leichtverletzten Personen hätten Aussagen zum Unfallhergang gemacht, sagte Polizeipräsident Robert Kopp. Insgesamt seien 71 Fahrgäste vernommen worden.

Foto: Uwe Lein/ dpa
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"Der eine Zug hat sich in den anderen hineingebohrt", sagte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt, CSU.

Foto: Peter Kneffel/ dpa
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Dobrindt sprach von einer "schweren Stunde in der Geschichte des Zugverkehrs in Deutschland".

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Dobrindt (l.) und Bayerns Innenminister Joachim Herrmann verschafften sich vor Ort einen Überblick.

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Luftbild vom Unglücksort

Foto: Peter Kneffel/ dpa
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Laut Innenminister Herrmann waren knapp 700 Einsatzkräfte vor Ort.

Foto: MICHAEL DALDER/ REUTERS
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Zerstörter Zug: Betroffen sind zwei "Meridian"-Züge, die von der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) betrieben werden.

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Die Unglücksstelle ist schwer zugänglich. Die Rettungskräfte werden teilweise vom Technische Hilfswerk auf dem Wasserweg hingebracht.

Foto: MICHAEL DALDER/ REUTERS
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Feuerwehrleute auf dem Weg zur Unfallstelle

Foto: Paul Winterer/ dpa
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Rettungskräfte bei Bad Aibling: Wegen der Faschingsferien, so die Polizei, waren die Züge nicht voll besetzt wie an normalen Werktagen. Etwa 150 Menschen sollen insgesamt in beiden Zügen gewesen sein.

Foto: Sven Hoppe/ dpa
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Ein völlig zerstörter Waggon: Mehrere Personen sind schwerstverletzt.

Foto: Josef Reisner/ dpa
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Die Verletzten werden mit Hubschraubern in die umliegenden Krankenhäuser geflogen.

Foto: MICHAEL DALDER/ REUTERS
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Das Unglück geschah gegen 6.50 Uhr. Die Strecke zwischen Holzkirchen und Rosenheim ist gesperrt.

Foto: Sven Hoppe/ dpa
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Rettungshubschrauber nahe der Unglücksstelle: "Der Unfall ist ein Riesenschock für uns. Wir tun alles, um den Reisenden, Angehörigen und Mitarbeitern zu helfen", wird der Geschäftsführer der Bayerischen Oberlandbahn zitiert.

Foto: Sven Hoppe/ dpa
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Laut Polizei wurden sämtliche Rettungskräfte aus der Region an der Unfallstelle zusammengezogen, um die Verletzten zu versorgen.

Foto: Sven Hoppe/ dpa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?