Zugunglück in Eschede - DER SPIEGEL
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Zugunglück in Eschede Der Journalist, der das Fotografieren vergaß

Der Lärm war beängstigend, der Anblick unfassbar: Am 3. Juni 1998 entgleiste der ICE "Wilhelm Conrad Röntgen" - nur wenige Hundert Meter entfernt vom Haus des Lokal-Redakteurs Joachim Gries. Der Escheder war einer der ersten an der Unglücksstelle. Auf einestages erzählt er seine Geschichte.
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Suche nach Opfern: Feuerwehrleute und Helfer am 3. Juni 1998 bei Bergungsarbeiten am Wrack des verunglückten ICE "Wilhelm Conrad Röntgen" in Eschede. Bei dem Zugunglück starben hundert Menschen in den Trümmern, ein weiteres Opfer erlag seinen Verletzungen im Krankenhaus, mehr als hundert weitere Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Um das Erlebte besser verarbeiten zu können, nahmen viele der Helfer von Eschede nach ihrem Einsatz eine psychosoziale Beratung in Anspruch.

Foto: ddp
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Die Ausmaße der Katastrophe: Eine Luftaufnahme vom 3. Juni 1998 zeigt, über welche Strecke sich das Wrack des verunglückten Intercity-Express verteilt hat. Etwa 2000 Helfer und Helferinnen waren im Einsatz, um die Opfer zu versorgen - die Hälfte von ihnen ehrenamtlich.

Foto: dpa
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Rettung Verletzter: Rettungshelfer bringen am Mittag des 3. Juni 1998 Verletzte durch ein Fenster des bei Eschede verunglückten ICE ins Freie.

Foto: dpa
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Bergung nach dem Unglück: Ein Kran hebt am 5. Juni 1998 die Wrackteile des zwei Tage zuvor in Eschede verunglückten ICE "Wilhelm Conrad Röntgen". Nach dem Unfall des Schnellzugs halfen neben Rettungsdienst, Feuerwehr, Technischem Hilfswerk, Polizei, Bundeswehr und Unfallchirurgen auch unzählige Anwohner, die Opfer zu versorgen.

Foto: ddp
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Trümmer in Eschede: Vor den Trümmern des ICE 884 in Eschede liegt am 3. Juni 1998 die Achse eines Waggons auf den Gleisen. Der Zug war zuvor auf der Bahnstrecke Hamburg - Hannover mit einer Geschwindigkeit von rund 200 Stundenkilometern entgleist und auf eine Brücke geprallt - 101 Menschen starben bei diesem Unglück, 105 wurden verletzt.

Foto: dpa
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Joachim Gries, Ersthelfer an der Unglücksstelle in Eschede: Joachim Gries arbeitete im Garten seines Hauses in Eschede, als der ICE Wilhelm Conrad Röntgen wenige Hundert Meter entfernt entgleiste. Gries, der als Lokalredakteur der Celleschen Zeitung arbeitet, eilte umgehend zur Unglücksstelle und leistete Erste Hilfe.

Foto: Peter Müller
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